18/09/2012: gmp Musitektur # 90

Flauto dolce con Violoncello - Barocke Kammermusik auf historischen Instrumenten

gmp Musitketur
Flauto dolce con Violoncello -
Barocke Kammermusik auf historischen Instrumenten
Cello
Lea Rahel Bader
Flauto dolce
Katharina Glös
Termin
Dienstag, 18. September 2012,
19.30 Uhr
Veranstaltungsort
gmp Berlin
Hardenbergstraße 4-5
Um Anmeldung per Telefon oder E-Mail wird bis zum 10. September 2012 gebeten

Katharina Glös und Rahel Bader treffen sich in diesem Konzert zum stilvollen Musizieren im kleinen Rahmen und bieten Soli und Duette des 18. Jahrhunderts dar. Dabei treffen die lieblichen Klänge der Flauto dolce auf die tiefen und vollen Töne des barocken Violoncellos.

Mal temperamentvoll und heiter, mal introvertiert und nachdenklich und dann wieder fantasievoll und scherzend. Eine unterhaltsame Konzertreise durch die facettenreichen Affekte der barocken Kammermusik.

Lea Rahel Bader erhielt ihren ersten Cellounterricht mit fünf Jahren. Sie wurde Bundespreisträgerin bei "Jugend musiziert" und begann 2004 ihr Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" bei Hans-Jakob Eschenburg und Prof. Stephan Forck. Anregungen erfuhr sie u. a. von Claudio Bohorques und Peter Bruns. Nach ihrem sehr guten Diplomabschluss 2009 wurde sie mit einem Zusatzstudium ausgezeichnet. Im Rahmen des Oberstdorfer Musiksommers gewann sie 2006 den  Kammermusikpreis. Seit 2008 ist sie Stipendiatin der Yehudi Menuhin-Stiftung "Live Music Now". Ihr Interesse für historische Aufführungspraxis führte sie zu Meisterkursen bei Siegfried Pank, Phoebe Carrai, Markus Möllenbeck und 2010 zu einem Studium bei Kristin von der Goltz im Fach Barockcello an der Hochschule für Musik in Frankfurt (Main). Sie übt eine regelmäßige Konzerttätigkeit in verschiedenen barocken Besetzungen aus u. a. bei den Thüringer Bachwochen, den Händel-Festspielen Göttingen und dem Celloherbst am Hellweg. Zu ihrem Schaffen zählt außerdem die Mitwirkung bei zahlreichen Musiktheaterproduktionen in Berlin (Hebbeltheater, Neuköllner Oper, Konzerthaus und Berliner Ensemble) und die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Werken in Zusammenarbeit mit Ensembles für Neue Musik (CrossSound Festival Alaska, Tonlagen Dresden, Maerz Musik Berlin und Milano Musica). 2008 erhielt sie den 1. Preis für die Interpretation zeitgenössischer Musik beim "Hanns-Eisler"-Wettbewerb.

Katharina Glös, geboren 1980, studierte Musikwissenschaft an der FU Berlin, Musikschulerziehung und Künstlerische Ausbildung Musik mit dem Hauptfach Blockflöte bei Christoph Huntgeburth an der UdK Berlin. Weitere Lehrer waren u. a. Gerd Lünenbürger, Antonio Politano,  Marion Verbrüggen, Daniel Brüggen, Han Tol und Paul Leenhouts. Sie ist Mitglied in verschiedenen Ensembles Alter und Neuer Musik und arbeitet mit Künstlern wie der Tänzerin Jutta Voß und der Percussionisten Ewa Korolczyk zusammen. Sie konzertierte mit dem Elbipolis Barockorchester im Radialsystem V in Berlin und mit der Gruppe Ucca Nova bei verschiedenen Festivals, u. a. bei den Thüringer Bachwochen, den Uckermärkischen Musikwochen und den Caputher Musiken. Sie ist Stipendiatin von "Yehudi Menuhin – Live Music Now" und gibt mit dem Ensembles Amarilli und Arcadelt Gesprächskonzerte in sozialen Einrichtungen in Berlin. 2007 schrieb sie im Rahmen ihrer Diplomarbeit für  Musikschulerziehung eine Schule für die Altblockflöte. Seit 2004 unterrichtet sie an der Uckermärkischen Musik und Kunstschule "Friedrich Wilhelm von Redern" in Angermünde.

Programm
Matthew Locke ca. 1630–1677
Suite g-Moll
Fantazie – Pavan – Ayre – Courante – Saraband – Jigg

Jacob van Eyck ca. 1590–1657
Fantasia & Echo für Blockflöte

Jacques Martin Hotteterre 1673–1763
Suite d-Moll (original h-Moll) aus Deuxième livre de pièces pour la flûte traversière et autres instruments avec la basse (1715)
Prelude – Allemande – Courante – Rondeau – Grave – Gigue

Johann Sebastian Bach 1685–1750

Suite C-Dur
Prelude – Allemande – Courante – Sarabande – Bouree I/II – Gigue für Cello

Jacob van Eyck
Engels Nachtegaeltje für Blockflöte

Joseph M. C. F. Dall‘Abacco 1710–1805
Capriccio I – Capriccio VIII für Cello

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