15/01/2013: gmp Musitektur # 93

Trio Ohrenschmalz – Früher war alles … wie heute!

Trio Ohrenschmalz – Früher war alles…
wie heute!

Julius Hassemer (Gesang)
Angelika Feckl (Violine)
Stefan Haberfeld (Piano)
Termin
Dienstag, 15. Januar 2013,
19.30 Uhr
Veranstaltungsort
gmp Berlin
Hardenbergstraße 4-5
Weitere Infos
www.trio-ohrenschmalz.de

Um Anmeldung per Telefon oder E-Mail
wird bis zum 7. Januar 2013 gebeten
030.617 855, berlin@gmp-architekten.de

Wir sind in den Zwanzigern! In einer aufregenden Hommage erinnert das TRIO OHRENSCHMALZ an die vielleicht bekannteste Blüte- und Pleiteperiode unserer Zeit, deren Leben und Leiden noch immer so aktuell sind wie das Liedgut der 20er Jahre selbst. Mit Reutterscher Ironie und viel wahrem Witz beteuern und mahnen die Berliner Künstler: Es geht vorwärts! In "Früher war alles … wie heute!" spielen Julius Hassemer (Gesang), Angelika Feckl (Violine) und Stefan Haberfeld (Piano) ein höchst vergnügliches Programm aus beliebten alten und modernen Klassikern und raffinierten eigenen Kompositionen. Ein Programm mit Stil, Stabreim – und Stroganoff, wer sonst.

Das TRIO OHRENSCHMALZ macht seit 2003 Musik im Stil der 20er Jahre. Julius, Angelika und Stefan sind selbst in den Zwanzigern, "vom Scheitel bis zum Schuh", wie sie singen. Sie zählen zu einer Generation, die sich für den Lebensstil und vor allem für die Musik jener Jahre begeistert. Charmant wie Heesters, zynisch wie Reutter und vergnüglich wie Hollaender beweisen sie, wie aktuell und lehrreich die Texte von damals noch heute sind.

Sie haben sich diesen Stil maßgeschneidert: Sie schreiben und komponieren längst eigene Beiträge in der Lebensart der 20er Jahre und schöpfen aus einem reichen Repertoire beliebter Klassiker von damals und heute.

Julius nahm Unterricht als Tenor bei der Opernsängerin Esther Lee und promoviert derzeit an der RWTH Aachen im Fachgebiet Gestenforschung. Von 2005 bis 2009 studierte Angelika im Zuge der Pädagogischen Ausbildung Violine an der Universität der Künste Berlin, ihr künstlerisches Diplom legte sie Anfang 2012 an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar ab und spielte in der Spielzeit 2011/12 im Philharmonischen Orchester des Theater Kiel. Stefan studierte in den Jahren 2005 bis 2011 an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg, seither ist er hauptsächlich als freiberuflicher Tonmeister tätig.

Programm
Phantasie und Wirklichkeit
Musik und Text: Otto Reutter, 1928

Ich hab ‘ne Leidenschaft
Musik: Otto S. Fenes, Text: Friedrich Schwarz

Vergissmeinnicht
Musik und Text: Stefan Haberfeld, 2010

Man müsste Klavier spielen können
Musik: Friedrich Schröder
Text: Hans Fritz Beckmann, 1940

Kannst Du pfeifen, Johanna?

Musik: Sten Axel Axelson, Ake Soderblom
Text: Hans Joachim Bach, 1934

Du passt so gut zu mir wie Zucker zum Kaffee
Musik: Nikolaus Brodszky,
Text: Fritz Rotter, 1936

Arm aber sexy
Musik und Text: Stefan Haberfeld, 2009

Mein Mädchen und ich geh‘n nach Haus‘
Musik: Fred Ahlert
Text: Roy Turk, Stefan Haberfeld, 1934

Wenn ein Fräulein keinen Herrn hat

Musik: Fritz Löhner-Beda,
Text: Johnson, 1928

Für A.
Musik und Text: Stefan Haberfeld, 2007

Eine nach der Ander’n

Musik: Franz Lehar,
Text: Günther Schwenn, 1909

Stroganoff
Musik und Text: Friedrich Hollaender, 1958

Zuviel Appeal
Musik und Text: Stefan Haberfeld, 2009

arrowBildübersichtarrow
gmp Musitektur # 93 Trio Ohrenschmalz – Früher war alles … wie heute!