05/12/2014: Baubeginn

Neubau Sport- und Freizeitbad am Brauhausberg, Potsdam

Entwurf Volkwin Marg und Hubert Nienhoff mit Kristian Spencker
Projektleitung
Kristian Spencker, Michael Scholz
Mitarbeiter Ausführung
Sophie Altrock, Claudia Chiappini, Kerstin Fuchs, Katja Godejohann, Silvia Schneider, Ramona Schwertfeger, Anja Weise (alphabetisch)
Arbeitsgemeinschaft mit
HMI Hartwich/Mertens/Ingenieure Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH,
big Bechtold Ingenieurgesellschaft mbH, Capatti Staubach – urbane Landschaften
Bauherr
Stadtwerke Potsdam GmbH
BGF-Daten
23.018 m²

Zum Baubeginn des neuen Sport- und Freizeitbades am Brauhausberg findet am Freitag, den 05.12.2014, der symbolische Spatenstich für den ersten Bauabschnitt statt.

Ausgangspunkt für den Entwurf des neuen Bades ist die Potsdamer Kulturlandschaft, die als einzigartige Symbiose aus Architektur und gestalteter Landschaft durch diesen neuen Baustein ergänzt wird. Die innere Organisation ergibt sich aus diesem besonderen Kontext, der für das Bad bis ins Detail gestaltgebend ist.

Wesentlich für die markante Architektur des Bades sind außerdem die inneren Funktionsabläufe und Raumsequenzen. Der Besucher betritt das Bad über eine großzügig verglaste zweigeschossige Eingangshalle. Über diese werden nicht nur das Eingangsfoyer, das Bistro im Erdgeschoss (EG) und die Zuschauertribüne des 50m-Sportbeckens im 1.Obergeschoss (OG) erschlossen, sondern sie bietet Sichtbeziehungen bis in den Badebereich. Vom Eingangsfoyer mit Kassentheke und Boutique erreicht man die Umkleiden der Badelandschaft im Erdgeschoss sowie über eine großzügige Treppe die Umkleiden des Saunabereichs im 1.OG. Eine Magistrale und darin eingebundene Treppen und Aufzüge erschließt das Sport- und Freizeitbad im EG, die Gastronomie im 1.OG und die Saunalandschaft im 2.OG. Dem in seinen Dimensionen vorgegebenen Sport Bad steht das Freizeitbad als geschwungene Wasserlandschaft mit vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten und Wellnesszonen gegenüber. An der Westfassade öffnet sich das Freizeitbad zur Liegewiese und der Nachmittagssonne. Der Saunabereich im 2.OG verbindet sich über seine Nordfassade mit dem Außenbereich, der als Dachgarten in das Volumen eingelassen ist. In einem späteren Bauabschnitt erfährt die Saunalandschaft mittelfristig eine innen- wie außenräumliche Erweiterung. Der zukünftige Fitnessbereich an der Max-Planck-Straße kann als weiterer Bauabschnitt hier konstruktiv und funktional angebunden werden. Sämtliche Technikbereiche sind im kompakten Volumen, von außen nicht wahrnehmbar, integriert.

Das Gebäude selbst ist als Skulptur konzipiert, an deren an deren Volumetrie sich die Funktionen im Innern klar ablesen lassen. Große Öffnungen machen die öffentlichen Bereiche wie Foyer, Gastronomie, Sport- und Freizeitbad im öffentlichen Raum erlebbar. Sauna -und Wellnessbereich hingegen sind als privatere Bereiche im geschlossenen Massiv des Obergeschosses eingelassen. So bildet die Dachlandschaft mit dem gestalteten Einschnitt für Saunagarten und Außenschwimmbecken die fünfte Fassade des Gebäudes, die die Perspektivwirkung und die Einblicke vom Brauhausberg gestalterisch berücksichtigt.

Fotografen
gmp Architekten
www.gmp-architekten.de

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