15/02/2017: Neuer Olympus Campus entsteht in Hamburg

gmp erhält Auftrag zur Planung einer neuen Konzernzentrale in City Süd

Entwurf Meinhard von Gerkan und Nikolaus Goetze mit Volkmar Sievers
Projektleitung Jan Stolte
Mitarbeiter Wettbewerb Aleksandra Blazhevska, Mathilde Claus, Anna Falkenbach, Dorle Frobese, Frederik Heisel, Julian Lahme, Karsten Schillings, Tom Schülke, Michèle Watenphul, Urs Wedekind
Mitarbeiter Ausführung Mine Böker (BIM-Koordination), Mathilde Claus, Frederik Heisel, Martina Klostermann, Fenja Lüdecke, Amra Sternberg
Mitarbeiter Baumanagement Raimund Kinski, Karsten Schillings
Generalplanungskoordination Liselotte Knall
Bauherr Olympus Europa Properties GmbH & Co. KG
BGF gesamt 78.200 m², 54.600 m² oberirdisch, 23.600 m² unterirdisch

Der japanische Konzern Olympus plant in dem Hamburger Stadtteil Hammerbrook eine Zentrale für den Wirtschaftsraum Europa, Naher Oster und Afrika (EMEA). Für das neue Bürogebäude mit dem Fachbereich Medizintechnik im dortigen Quartier City Süd konnten die Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) das Bieterverfahren gewinnen und wurden anschließend mit dem Projekt beauftragt. Der Neubau des Olympus Campus ersetzt ein kleineres Bestandsgebäude, das funktional, energetisch und nicht zuletzt architektonisch nicht mehr den aktuellen Standards entspricht.

Das Konzept sieht drei Baukörper vor: Ein elfgeschossiger Hauptbau dient als Rückgrat, während zwei L-förmige Bauteile angeschlossen werden. Durch den leichten Versatz dieser Elemente ergeben sich zu allen Seiten hin kleine Vorplätze, die die separaten Entrees markieren. An der exponierten Gebäudeecke zum Heidenkampsweg liegt der repräsentative Haupteingang. Über das große Foyer wird das überdachte Atrium des Olympus Campus erschlossen. Eine Freitreppe führt auf die Ebene des Schulungs- und Konferenzzentrums. Zugänglich durch insgesamt sieben vertikale Kerne erlauben die Büroeinheiten eine hohe Flexibilität unterschiedlicher Nutzungsszenarien, zugeschnitten auf ein Multi-Space-Konzept: Mit einer Raumtiefe von 14,5 Metern sind sowohl eine Großraumnutzung als auch Zwei- oder Dreibundsysteme möglich.

Die Fassade wird ortstypisch aus Klinkerziegeln gestaltet. Oberhalb des Sockelbereichs sind jeweils zwei bis drei Geschosse optisch zusammengefasst. Gläserne Fugen setzen die drei Bauteile gegeneinander ab, somit wird eine maßstäbliche strukturelle Gliederung der großen Baufluchten erreicht. Eine hocheffiziente Gebäudehülle, natürliche Fensterlüftung und hohe Tageslichtverfügbarkeit an allen Arbeitsplätzen zeichnen den rationalen Gesamtentwurf aus. Das Nachhaltigkeitskonzept berücksichtigt die Anforderungen des DGNB.

Im Stadtteil Hammerbrook wurde in den 1980er Jahren der Standort „City Süd“ als zentrumsnahes Büroquartier zur Entlastung der Hamburger Innenstadt entwickelt. Derzeit vollzieht sich ein Wandel vom einseitig genutzten Dienstleistungsbereich hin zum vielfältig genutzten Viertel mit hoher baulicher Dichte. Der Neubau für Olympus ersetzt im Zuge dieses Urbanisierungsprozesses ein kleineres Bestandsgebäude. Der Bau wird das gesamte, bislang disparat bebaute Karree einnehmen.

Fotografen
gmp Architekten
www.gmp-architekten.de

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