03/04/2017: Fünf Entwürfe zum „Deutschen Hafenmuseum“ Hamburg

Academy for Architectural Culture präsentiert Ergebnisse des Frühjahrsworkshops

Nach Entwürfen für das „Evolutioneum“, einem naturkundlichen Museum für Hamburg, und neuen Altonaer Bahnhof am Standort der S-Bahnstation Diebsteich präsentierte die Academy for Architectural Culture nun Entwürfe für ein „Deutsches Hafenmuseum“ Hamburg. Fünf alternative Konzepte sind das Resultat des internationalen Frühjahrsworkshops der aac unter der Leitung von Prof. Volkwin Marg und Nikolaus Goetze.

Die am 23. März präsentierten und von einer Jury bewerteten Entwürfe von fünf Gruppen aus Stipendiaten sind bis zum 13. April auf dem Campus Rainvilleterrasse in der ehemaligen Seefahrtschule in der Rainvilleterrasse ausgestellt.

Hamburg erhielt vom Deutschen Bundestag 2015 den Zuschlag und Bundesmittel in Höhe von 120 Millionen Euro für das zukünftige „Deutsche Hafenmuseum“, davon 27 Millionen für die Restauration der ehemals Hamburger Viermast-Stahlbark „Peking“. Seitdem finden Untersuchungen und Diskussionen über Ziel, Gehalt, Ausstellungskonzept und Standort dieses deutschen Museums im Hamburger Hafen statt.

Für die Entwürfe des Workshops wurde das Afrikahöft im Bereich der unter Denkmalschutz gestellten historischen 50er-Schuppen und Kaianlagen als Museumsstandort gewählt, um Synergien mit der Sammlung des bereits im Aufbau befindlichen derzeitigen Hamburger Hafenmuseums und der dortigen Stiftung Maritim samt historischen Stückgutkränen, Kai und Eisenbahnanlagen sowie Schiffen zu schaffen. In diesen Hafenkontext passt sehr gut der Liegeplatz der restaurierten Viermastbark „Peking“ als maritimer Blickfang.

Im Unterschied zu bisherigen Schifffahrtsmuseen soll das neue „Deutsche Hafenmuseum“ vor allem die Entwicklung und Folgen des Seehandels einschließlich seiner gegenwärtigen globalen Perspektiven für Handel, Politik und Gesellschaft vermitteln und ein Ort der interdisziplinären Kommunikation und Forschung werden.

Die Academy for Architectural Culture hat es sich zur Aufgabe gemacht, die öffentliche Diskussion und Meinungsbildung zu fördern und als politische Entscheidungshilfe hierfür anschauliche alternative Entwürfe als Beiträge zu liefern. Die beispielhaften Entwurfsalternativen sind städtebauliche und architektonische Vorschläge für eine Weiterentwicklung vorhandener kultureller Angebote im Hamburger Hafen im Umfeld des großen Grasbrook und der 50er-Schuppen hinter dem Afrikahöft. Die fünf Schwerpunktthemen – Häfen als Knotenpunkte regionaler und globaler Wirtschaft, als Orte technischer Innovationen der Logistik und Arbeitswelt, Entwicklung von Binnen- und Seehäfen, Schiffbau und Hafenindustrie, als Tor zur Welt – galt es zu berücksichtigen. Die Vielfalt der erarbeiteten Entwürfe spiegelt sich in ihren architektonischen Lösungen: vom kompakten Kubus über signifikante vertikale Landmarken bis zu Containerclustern, die sich durch den Wechsel der Gezeiten in ihrer Gestalt ändern.

Fotografen
Academy for Architectural Culture (aac)
www.aac-hamburg.de
jochen stüber objektfotografie
www.jochenstueber.de

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