02/08/2017: Hochhaus am Huangpu in Glas und Stahl

gmp mit der Planung für neuen Firmensitz beauftragt

Wettbewerb 2015 – 1. Preis
Entwurf Meinhard von Gerkan und Nikolaus Goetze mit Magdalene Weiss
Projektleitung Sun Yajin
Mitarbeiter Wettbewerb Cai Lei, Chen Jingcheng, Ralf Donner, Martin Friedrich, Gao Shusan, Saeed Granfar, Sa Xiaodong, Katharina Schneider, Yu Xiaoliang, Zhang Bowei
Mitarbeiter Ausführung Davide Biselli, Cai Lei, Ralf Donner, Fan Xiaodi, Liu Jinrui, Lu Yan,
Katharina Schneider, Yu Xiaoliang
Bauherr China UnionPay
BGF 137.729 m2, davon 90.380 m2 oberirdisch

Im Jahr 2015 entschieden die Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) den Wettbewerb für den Bau des neuen Bürogebäudes China UnionPay Tower in Shanghai für sich. Nun wurde gmp mit der Planung des 150 Meter hohen Turms beauftragt, der sich mit seiner vertikal strukturierten Glasfassade zur Umgebung hin öffnet und einen beeindruckenden Ausblick über das ehemalige Expo-Areal und die Ufer des Huangpu bietet.

In prominenter und exponierter Lage auf dem ehemaligen Expo-Gelände in unmittelbarer Nähe zum Fluss Huangpu plant China UnionPay (CUP), das bedeutendste Kreditkartenunternehmen und Zahlsystem Chinas und Asiens, ein Gebäude mit über 90.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche und einer Höhe von 150 Metern. Es bildet den Abschluss eines städtebaulichen Ensembles in diesem neu entwickelten Areal.

Der Entwurf setzt sich im Grundriss aus drei Quadraten zusammen, wobei das zentrale Hochhaus und die flankierenden fünfgeschossigen Basisgebäude dem Grundstückszuschnitt entsprechend leicht versetzt angeordnet sind. Im 3. und 4. Obergeschoss durchschneidet eine gläserne Brücke die Baukörper horizontal, verbindet sie miteinander und schafft einen großzügigen überdachten Eingangsbereich. Zwischen Eingangshalle und Basisgebäuden erlauben Durchgänge den direkten Zugang vom Quartiersplatz im Süden zur Vorfahrt und zum Haupteingang im Norden.

Durch die Differenzierung von Baukörpern und Fassadengestaltung werden die unterschiedlichen Nutzungsbereiche, wie Eingangshalle, Lounge, Ausstellungsflächen, Mitarbeiterkantine und Businessräume in den unteren Geschossen, Büros im Turm und Managementebene in den obersten Geschossen des Turms, außen ablesbar. Zugleich wird das Gebäude so horizontal und vertikal strukturiert.

Dank einer engen Abstimmung zwischen den Glasfassaden und dem in Kooperation mit schlaich bergermann partner (sbp) als „Tube-in-Tube“-System entwickelten Stahltragwerk können die Stützen in die Fassadenebene integriert werden, was geringe Fassadentiefen und stützenfreie Nutzflächen ermöglicht. Im Sockelbereich sind die Stützen auf vier Punkte reduziert, wodurch eine offene, transparente Gestaltung der Eingangsbereiche erreicht wird.

Fotografen
Crystal Digital Technology

gmp Architekten
www.gmp-architekten.de

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