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future practice. practice future 

28/05/2016 bis 27/11/2016 15. Internationale Architekturbiennale 2016 in Venedig 

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Ausstellung 1
future practice. practice future.
Studying at the Academy for Architectural Culture (aac) in Hamburg
Palazzo Rossini
4013 Campo Manin, 30124 Venedig, Italien
www.palazzorossini.org

Ausstellung 2

European Cultural Centre Venice
Dialogisches Entwerfen zwischen
Tradition und Moderne
Palazzo Mora
Strada Nuova 3659, 30124 Venedig, Italien
www.palazzomora.org

28. Mai bis 27. November 2016
Mittwoch bis Montag 10 bis 18 Uhr
Dienstags geschlossen

Workshop
Vom Modul zum Stadtquartier – Case Study Houses für Berlin im 21. Jahrhundert
aac-Workshop, Sommer 2016, vom 26. bis 28. Mai 2016 zu Gast auf der Biennale, danach Fortsetzung in Hamburg bis zum 17. Juni 2016

Die Veranstaltungen der gmp-Stiftung werden unterstützt von vitra, Occhio und carpetconcept.

Ausstellung 1 - Palazzo Rossini
future practice. practice future.
Studying at the Academy for Architectural Culture (aac) in Hamburg


Seit ihrer Gründung durch die gmp-Stiftung im Jahr 2008 hat sich die Academy for Architectural Cultur (aac) in mittlerweile zwölf Workshops, in Vortragsreihen und Symposien aktuellen Fragestellungen der Architektur im internationalen Kontext gewidmet. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist von der Erfahrung ihrer Gründer geleitet, dass Baupraxis, Lehre und Forschung eng ineinandergreifen und voneinander profitieren. In einem Modell, das es so kein zweites Mal gibt, fließt so das Wissen um die Komplexität und Dynamik des Bauens in die Aus- und Weiterbildung von Studenten und jungen Absolventen ein. Dabei komplementiert die aac als akademische Institution die Architekturpraxis und projektiert beispielhaft die Bewältigung kommender Aufgaben und Herausforderungen.





Ausstellung 2 - Palazzo Mora
European Cultural Centre Venice
Dialogisches Entwerfen zwischen Tradition und Moderne


Im Rahmen der Ausstellung „TIME – SPACE – EXISTENCE“ der Global Art Affairs Foundation im Palazzo Mora werden die Ergebnisse des aac-Frühjahrsworkshops 2015 präsentiert. Damit werden die Entwurfsarbeiten in dem Gebäude zu sehen sein, dessen Umnutzung zum zukünftigen European Cultural Centre (ECC) die Aufgabenstellung des Kurses darstellte.

Die Global Art Affairs Foundation, die sich seit mehreren Jahren erfolgreich auf beiden Biennalen als Kurator und Ausrichter von international renommierten Ausstellungen einen Namen gemacht hat, hatte die Initiative zur Entwicklung des Vorhabens ergriffen, um das Projektes eines europäischen Kulturzentrums einer breiteren Öffentlichkeit ins Bewusstsein zu bringen.

Das Ziel des Workshops bestand entsprechend darin, Entwurfsvarianten für einen adäquaten architektonischen Auftritt einer Einrichtung zu entwickeln, welche die kulturelle Identität Europas jenseits von institutionell-politischen Assoziationen zum Zentrum ihrer Aktivitäten erhebt. Weitergehend ist die Aufgabe als beispielhaftes Modellprojekt zu verstehen, für die heute in immer größerer Zahl leerstehenden repräsentativen Gebäuden in Venedig neue und möglichst nachhaltige kulturelle Nutzungen zu finden, die einen aktiven Beitrag gegen den weiteren Verfall der Lagunenstadt leisten.

Für die Studenten galt es daher – im Sinne des dialogischen Entwerfens zwischen Tradition und Moderne –, Entwürfe zu erarbeiten, die sich als ebenso moderne wie einfühlsame Interventionen verstehen, als Botschafter einer Moderne, die mit der respektvollen Haltung eines temporären Gastes in der jahrhundertealten venezianischen Tradition aufzutreten vermag. Das Raumprogramm umfasste dabei Räume für Ausstellungen und Konferenzen, eine Bibliothek, ein Forschungsarchiv, ein Café sowie Flächen für Forscher und Künstler “in-residence“.

Architekturstudenten und junge Absolventen aus Deutschland, Italien und China fanden sich in vier Teams mit je vier Teilnehmern zusammen und erarbeiteten unter intensiver Betreuung durch die Workshopleitung, Gastprofessoren, Fachexperten und Dozenten eigenständige Entwurfslösungen.

Der dreieinhalbwöchige Kurs begann mit einer Exkursion nach Venedig, anschließend folgte in Hamburg in den aac-Studios auf dem Campus Rainvilleterrasse die eigentliche Bearbeitung der Aufgabe. Korrekturen, Zwischenkritiken, Vorträge namhafter Experten wie Giulia Foscari (OMA/AMO), Alexander Schwarz (David Chipperfield Architects Berlin) und Maria A. Segantini (C+S Architects), die Abschlusspräsentation sowie eine anschließende öffentliche Ausstellung der Ergebnisse in Hamburg bildeten wie in jedem Workshop die begleitenden Schritte der Entwurfsarbeit.

Die Entwürfe des Workshops stecken ein weites Feld architektonischer Möglichkeiten ab, den Palazzo Mora für die Nutzung als ECC zu aktivieren. Sie sollen nach Willen der Global Art Affairs Foundation die Grundlage für die weitere Realisierung des Projektes bilden.

Eine Ausstellung anlässlich der
15. Architekturbiennale in Venedig

Gesamtverantwortliche Leitung Michael Kuhn, Head of Communications (gmp)

Kuratorenteam Heidi Knaut, Amran Salleh, Detlef Jessen-Klingenberg (gmp), Enno Maass (aac)
Ausstellungsgestaltung und Projektleitung Heidi Knaut, Amran Salleh
Visualisierung und Konstruktionsplanung Rodrigo Andaeta Torres

Texte und textliche Überarbeitung Detlef Jessen-Klingenberg (gmp), Gert Kähler
Redaktion Detlef Jessen-Klingenberg (gmp)
Übersetzung Ian McCaughtrie, Ahrensburg
Pressearbeit Claudia Tiesler (gmp),  Xiaoshi Fang (gmp), Bettina Ahrens (gmp), Cornelia Theiling (gmp), Beatrix Hansen (gmp)

Graphische Gestaltung ON Grafik – Tom Wibberenz, Hamburg, mit Hendrik Sichler und Felix Heining
Illustrationen Rodrigo Andaeta Torres

Technischer Support/Multimediainstallation Guido Brixner (gmp)
Logistik Dieke Eiben (gmp)
Event-Organisation Sarah Schöning (gmp)
Produktion Ausstellungsgraphiken Reproplan, Hamburg
Ausführung Weltkartenmodell Christian Werner Modellbau, Braunschweig
Produktion Ausstellungsarchitektur Wilking & Tarrach Metallbau U.G., Berlin,
Reproplan, Hamburg
Bauseitige Um- und Einbauten WeExhibit, Venedig
Beleuchtung Occhio GmbH, München
Mobiliar Vitra GmbH, Weil am Rhein
Raumausstattung Carpet Concept, Bielefeld
Fotografische Dokumentation Marcus Bredt, Berlin

Film „Become a good architect“

Storyline Jürgen Tietz
Erzählertext Joachim Otte, Ian McCaughtrie (Übersetzung)
Drehbuch Heidi Knaut, Amran Salleh
Storyboard Amran Salleh
Illustration Rodrigo Andaeta Torres
Animation, Schnitt, Sounddesign HG Esch und  Field Recordings Filmproduktion