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10/07/2009 bis 25/10/2009 Lingang New City – Stadtgründung zwischen Surrealismus und Wirklichkeit 

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Ausstellungsdauer
10.07. – 25.10.2009
Ausstellungsort
gmp Architekturwerkstatt,
Völckersstraße, Hamburg

Seit dem Wettbewerb 2002 sind nun mehr als sechs Jahre der Planung und Umsetzung des Städtebauprojekts Lingang New City, nahe Shanghai für 800.000 Einwohner vergangen.

Der das Stadtbild prägende See, Teile der Uferpromenade, Straßen und Grünanlagen sowie die ersten öffentlichen Gebäude, wie das Rathaus und das Maritim Museum, sind fertig gestellt.

Während in den vorangegangenen Ausstellungen "Luchao – aus einem Tropfen geboren" im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg 2003, und "Ideale Stadt – Reale Projekte" in der Pinakothek der Moderne, München 2005, eher die konzeptionelle, theoretische Seite angesprochen wurde, sind es nun die "Augenblicke" des Ortes im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Fotograf Ulrich Schwedes hat sich auf den Weg nach China gemacht, um das Werden einer Stadt als Momentaufnahme festzuhalten. Er nimmt die Stadtgründung als Ausgangspunkt dafür, das Strukturelle des Entwurfs mittels der Camera Obscura in Form einer Keksdose in Linien und Fluchten, Licht und Schatten einzufangen. Er bewegt sich im Grenzraum zwischen Wirklichkeit und Abstraktion. Seine Bilder erhalten durch die Textur der bedruckten Stofffahnen und im Kontrast zu den Skizzen des Architekten eine besondere Ausdruckskraft.

Julia Ackermann hat versucht, das Absurde einer noch nicht, aber fast schon vorhandene Situation einzufangen. Die Fotografin bewegt sich im Spannungsfeld des Realen und Surrealen. Marcus Bredt nähert sich mit der Kamera der werdenden Stadt als Schauplatz von Harmonie und Disharmonie.