Philosophie

arrow leftUnser Ideal ist es, die Dinge so einfach zu gestalten, dass sie inhaltlich und zeitlich Bestand haben. Formale Zurückhaltung und die Einheitlichkeit der Materialien liegen in diesem Bekenntnis begründet, weil für uns Sinnfälligkeit ein kategorischer Imperarrow right


Wir wollen ein Haus so selbstverständlich wie möglich gestalten, es zur Hülle für die Vielfalt des menschlichen Daseins dauerhaft ausbilden. Expressionistische Formen, die nur der künstlerischen Willkür entspringen, ohne Bezug zur Nutzung, Konstruktion und Gebrauchstüchtigkeit, versuchen wir durch kritische Distanz zu aktuellen Architekturerscheinungen zu meiden. Von den Medien wird diese tradierte Einfachheit zur „neuen“ Einfachheit umetikettiert. Der auf die Spitze getriebene Purismus, der sich in den Zeichnungen durch Informationsverweigerung und in den Bauten durch eine allzu herbe Kargheit ausdrückt, bleibt uns jedoch fremd. Wir betonen eine Reduktion, die auf Plausibilität  und Selbstverständlichkeit gründet. Für die Konzeption von Gebäuden und Interieurdesign gelten die Positionen des dialogischen Entwerfens als Leitlinie unserer Architekturauffassung: 

 

„Angemessene und akzeptable Antworten und Lösungen auf die Probleme der Umweltgestaltung zu finden, setzt voraus, zum Dialog bereit zu sein und seinen eigenen Standpunkt auch auf veränderte Bedingungen einzustellen. Die Entscheidung, was und wie gebaut wird, trifft die Gesellschaft mit ihren komplizierten politischen und wirtschaftlichen Mechanismen. Wir Architekten haben nicht nur die Verpflichtung, wir haben die Verantwortung, uns diesem Dialog zu stellen und mit innerer Überzeugung am Gespräch teilzunehmen.” 

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