Musitektur

arrow leftIhren Ursprung hatte die Veranstaltungsreihe "Musitektur" am Lehrstuhl für Entwerfen an der Fakultät für Architektur an der RWTH Aachen. Ihr Ziel ist es Musiker und Architekten für Studenten zusammenzuführen, weil sich beide mit Komposition beschäftigen.arrow right

 

Musik und Architektur hatten nach der antiken Philosophie den gleichen Ursprung wie die Astronomie.

Es geht um die Magie der Zahlen, ihrer Maßverhältnisse, Proportionen und Harmonien, messbar in Arithmetik und darstellbar als Geometrie.

Die "Harmonia mundi" des Kosmos galt als selbstverständlich und hörbar als Sphären-Musik – man denke an Beethovens Vertonung im Schlusschor der 9. Sinfonie: Brüder, überm Sternenzelt ...

 

 

 

 

Die Proportionslehre der Pythagoräer definierte die Maßverhältnisse des Tempels zu Bassae bis ins kleinste Detail.

Raffaels Fresko "Die Schule von Athen" in den Stanzen des Vatikan spielt mit den verschlüsselten Rätseln der neupythagoreisch Gebildeten der Renaissance.

Bachs kompositorische Strukturen sind von der Gesamttektur bis hin ins komponierte Detail proportionierte Artefakte. Die Musik des Zeitgenossen Ligetyi ist zugleich die eines Mathematikers.

Architektur hatte seit jeher wohlproportioniert zu sein, sei es nach "goldenem Schnitt" oder Le Corbusiers "Modulor".

Dieses und noch mehr ist der Anlass für die Idee zur "Musitektur", einem musikalischen Salon für Architekten, den wir seit vielen Jahren in Wort und Ton unterhaltend und bildend für unsere Mitarbeiter und Freunde veranstalten.

 

 

 

 

Inzwischen gibt es die Veranstaltungsreihe "Musitektur" seit über 20 Jahren. Ihren Ursprung hatte die  "Musitektur" am Lehrstuhl für Entwerfen an der Fakultät für Architektur an der RWTH Aachen. Ihr Ziel ist es Musiker und Architekten für Studenten zusammenzuführen, weil sich beide mit Komposition beschäftigen.

Mittlerweile finden die Konzerte in unseren Büros statt, schon mehr als 150 Mal. Die Musiker sind so jung wie unsere meisten Mitarbeiter jung sind. Sie sind enthusiastische Instrumentalisten, Komponisten und Interpreten.

Unsere besondere Freude ist dabei die aufregende Begegnung mit jugendlichen Akteuren, von denen viele am Beginn einer verheißungsvollen Karriere stehen.

Tradition und Moderne sind die beiden Seiten der gleichen Medaille – des kunstvollen Komponierens – in der Musik, ebenso wie in der Architektur!

 

 

 

 

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