Gutachten: 1987 - 1988
Entwurf: Volkwin Marg
Mitarbeiter: Hakki Akyol, Christian Hoffmann, Hubert Nienhoff, Joachim Rind, Martin Bleckmann, Björn Bergfeld, Klaus Brand, Annette Kersig, Roland Dorn, Jutta Hartmann-Pohl, Franz Lensing, Christa Rath
Statik: Varbick, Hortz, Ladewig
Haustechnik: HL-Technik
Bauherr: Hammerson Group, London
Bauzeit: 1989 - 1991
Zusammen mit dem denkmalgeschützten Gebäude der Saarbergwerk-Direktion entsteht ein Baublock, der in gleicher Bauhöhe wieder proportionierte Stadträume schafft. Die über 100 Meter lange, 12 Meter breite und 6 Geschosse hohe Passagenflucht endet in einem 38 Meter hohen Oktogon. Die lange Baukörperflucht mit dem wiederkehrenden Rhythmus der Fertigteilraster ist durch Gebäudezäsuren gegliedert. In den zurückspringenden Nischen sind Fluchttreppenhäuser der Parkgeschosse in filigraner Stahlkonstruktion eingestellt. Die äußeren Parkhauswände oberhalb der Arkaden sind mit lichtdurchlässigen Betonfertigteilen in gestaffelten Quadratmodulen verkleidet. Den Abschluß des Gebäudeensembles bildet die Zufahrtsrampe zu den Parkgeschossen. Die gleichläufige Spindel ist eine an Seilen abgehängte Stahlkonstruktion. Stahldetails prägen den Charakter des Bauwerks und stehen in polarem Kontrast zu den wabenartigen Stahlbetonfertigteilen.