China, Tianjin 

Airport Logistic Zone CAS Industrial Biotech R&D Base

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Wettbewerb 2006 – 1. Preis
Entwurf Meinhard von Gerkan und Stephan Schütz
Projektleitung Doris Schäffler
Mitarbeiter Tobias Keyl, Stephan Rewolle, Kuno von Häfen, Alexander Niederhaus, Nicolas Pomränke, Meng Xin, Ling Li, Lian Kian, Kathi Mutschlechner
Chinesisches Partnerbüro CABR
Bauherr Tianjin Airport Logistic Zone Committee
BGF 44,500 m²
Bauzeit 2008–2009

 

Fotografen:

Ben McMillan

www.benmcmillan.co.uk

Der neue Bezirk Tianjin-Binhai und insbesondere die Flughafenlogistikzone sind wichtige Faktoren für das Wirtschaftswachstum von Tianjin und der gesamten Bohai Region. Das CAS Biotechzentrum als innovative Institution unterstützt diese Entwicklung und zieht gleichzeitig andere Firmen an diesen Standort.

Der Haupteingang des Gebäudes liegt überdacht im inneren Winkel des Komplexes. Besucher sowie Personal betreten ein luftiges Foyer, das der Piazza im Norden sowie den inneren Höfen zugewandt ist, die innerhalb der Laborflügel im Osten und im Westen gelegen sind. Die beiden Foyerhallen werden als innere begrünte Erweiterung des Außenraumes begriffen.

Entwurfsziel ist es, einerseits einen hohen Grad an Funktionalität und andererseits eine elegante Ästhetik zu erreichen. Letzteres wird durch eine lebhafte Fassadengestaltung gewährt, die ein Maximum an Plastizität und Transparenz schafft. Vollverglast werden öffentliche Zonen wie Foyers etc., während die Arbeitsräume mit horizontalen Verschattern ausgerüstet werden, um größtmöglichen Sonnenschutz zu bieten. Dadurch kann die elektrische Klimatisierung auf ein Minimum beschränkt werden kann.

Die vor der Glashaut plazierten horizontalen Verschatter sind der effektivste Sonnenschutz, da die Strahlung gar nicht erst in das Gebäude gelangt – diese Art von Fassade kann man als "intelligente Hülle" betrachten. Im Unterschied zu den transparenten Teilen der Fassade gibt es Wände, die mit thermischer Isolierung ausgerüstet werden, um die Hitze während des Sommers und den Wärmeverlust im Winter zu verringern. Die Wände werden mit nahezu weißen Granitplatten verkleidet, während die Farbe des Glases grünlich ist, um den Einlass der Solarstrahlung zu minimieren.