Lettland, Riga 

Apartmenthaus Jurmala

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Entwurf Meinhard von Gerkan, 1998
Mitarbeiter
Volkmar Sievers, Brigitte Queck, Oliver Christ
Ausführung
Firma Vincents, Riga
Bauherr
Firma Vincents, Riga
Bauzeit
1999–2001    
7 Apartments
BGF
2.147 m²
BRI
6.116 m³

 

Fotografen:

Klaus Frahm

www.klaus-frahm.de

Die einzigartige Lage des Grundstücks an der Stadtgrenze des lettischen Seebades Jurmala ermöglicht ein Leben im Grünen mit optimalen Ausblicken in die umgebende Landschaft. In unmittelbarer Nähe zum Ostseestrand, inmitten von altem Baumbestand wirkt das neue Apartmenthaus wie "eine weiße Perle im Wald".

Die großvolumige, geometrische Plastik thematisiert Innen- und Außenraum, Architektur und Gartenlandschaft zu einer ganzheitlichen Inszenierung. Grenzen zwischen innen und außen verwischen in der Wechselwirkung von Körper und Raum. Wände lösen sich in "Rahmen" auf, der Außenraum dringt in den differenzierten Baukörper in Form von Loggien und Terrassen ein.

Die Geometrie des Hauses basiert auf der Überlagerung von Kreisform und orthogonaler Struktur. Die weißen, das Erscheinungsbild des Hauses bestimmenden Putzflächen kontrastieren mit den großformatigen Fensteröffnungen. Luftbalken, Vor- und Rücksprünge sowie Terrassen mit Geländern aus Edelstahl gliedern den Baukörper.

Das Haus umfasst sieben Eigentumswohnungen verteilt auf drei Geschosse mit einer Penthousewohnung auf der als Staffelgeschoss ausgebildeten obersten Ebene. Alle sieben Apartments unterscheiden sich in ihrer Gestaltung und ihrer Ausrichtung zur umgebenden Landschaft. Tiefgarage und Swimmingpool befinden sich im Untergeschoss, wobei der Pool durch den angrenzenden Garten natürlich belichtet wird.

Die exklusive Ausstattung der Apartments wird den gehobenen Ansprüchen gerecht. Die Wohnungen verfügen alle über große Wohn- und Essbereiche und erstrecken sich teilweise als Maisonettewohnung über zwei Ebenen. Die Fußböden der Wohnräume sind in Buchenparkett bzw. Industrieestrich, in Küche und Badezimmer in Granit ausgeführt. Grau und Blautöne bestimmen die Gestaltung der Innenwände, einzelne karminrote Wandflächen setzen Akzente. Die Einbauten in Bad und Küche sind aus Holz beziehungsweise Edelstahl. Für Türen und Einbauschränke wurde Schweizer Birnenholz verwendet.