Deutschland, Braunschweig 

Ausstellungspavillon der TU Braunschweig

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Entwurf Meinhard von Gerkan und die Mitarbeiter des Instituts für Baugestaltung A: Christiane Kraatz, Patrik Dierks, Peter Glaser, Hans Joachim Paap, Wilhelm Springmeier
Statik Prof. Duddeck und Partner, Braunschweig
Haustechnik NEK, Braunschweig
Bauherr TU Braunschweig/Land Niedersachsen
Bauzeit Juli 1999 – Mai 2000
BGF 400 m²
BRI 1.350 m³

 

Fotografen:

Klemens Ortmeyer

An zentraler Stelle im Innenhof des Altbereiches der Universität steht der neue Ausstellungspavillon der Technischen Universität. In axialer Zuordnung zum Altgebäude der "Carolo Wilhelmina" erfolgt die Haupterschließung über einen Brückensteg vom Treppenpodest des Altgebäudes auf die Galerieebene des Pavillons. Eine Freitreppe führt von hier aus auf die Hofebene. Weite Flügeltüren an der Westfassade öffnen sich zum baumbestandenen Innenhof und beziehen bei Veranstaltungen den Außenraum mit ein. Eine flexible Ausstellungsgestaltung mit
280 m² Hängefläche wird durch mobile 4 m² große Wandsegmente ermöglicht. Die Ausstellungswände können in "Parkpositionen" zusammengeschoben werden.

Die architektonische Gestaltung mit einem Galeriegeschoss, die Reduktion auf einfache Materialien (Sichtbeton, Stahl und Glas) mit Geschosshöhen von 3 Metern und 15 x 15 Metern Grundfläche lassen den Pavillon als lichten Kubus wirken. Die zweischalige Fassade aus Glasstegplatten, in die eine transluzente Wärmedämmung eingefügt ist, bedingt den für Ausstellungszwecke geeigneten indirekten Lichteinfall. Das Gebäude verändert sein Gesicht je nach Tageszeit: tagsüber schillernd-reflektierend, nachts als leuchtender Kubus.