Deutschland, Hamburg-Speicherstadt 

Block X

Block X Block X Block X          
arrowBildübersichtarrow

Entwurf Volkwin Marg
Partner Klaus Staratzke, Wolfgang Haux
Projektleitung Reiner Schröder
Mitarbeiter Hakki Akyol, Anne-Katrin Rose, Yasemin Erkan, Maja Gorges, Matthias Holtschmidt, Hauke Huusmann, Max Magis, La Jana Weinmann, Tobias Plinke, Birgit Scheffler, Christoph Schrade
Bauherr Quantum Immobilien AG
Bauzeit 2001–2002
BGF 5.200 m²
BRI 17.500 m³

 

Fotografen:

Bernadette Grimmenstein

Das Grundstück am Brooktorkai 1 und 2 war trotz einer Planung der Hamburger Freihafen- und Lagerhaus-Gesellschaft aus dem Jahr 1910 unbebaut geblieben. Diese Baulücke wurde nun, fast ein Jahrhundert später, mit einem neuen Kontorgebäude geschlossen, das die vorhandene Zeile der Speicherbauten mit gleicher Bautiefe und Höhe im gestalterischen und stofflichen Kontext fortsetzt und das Speicherstadt-Ensemble komplettiert.

Der ursprünglich geplante Doppelturmgiebel mit zentrierter Zwischenfassade wurde mit zeitgemäßen Mitteln neu interpretiert. Die Gestaltsprache orientiert sich an den für die Speicherstadt typischen Motiven, wie Backsteinfassaden mit vertikalen Fensterformaten, vertikalen Strukturen durch Risalite und Ladeluken sowie einer horizontalen Gliederung in Sockelbereich, Mittelzone und Dachaufbauten oberhalb der Trauflinie. Die Gestaltung des Block X lehnt sich zudem an die ortstypischen kubischen Gebäude des Architekten Werner Kallmorgen aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg an.

Das repräsentative Treppenhaus des Neubaus dient zugleich als kleiner verglaster Lichthof und bietet einen schönen Ausblick auf den Deichtormarkt. Die Geschosse können getrennt vermietet und zusätzlich jeweils mittig geteilt werden, ebenso wie der zentrale Besprechungsraum am Lichthof. Der über eine Freitreppe zugängliche geschlossene Gebäudesockel bietet Hochwasserschutz bei extremen Sturmfluten und enthält die Garagen.