Deutschland, Kiel 

Brücke Kiel-Hörn

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Gutachten 1994
Entwurf Volkwin Marg mit Jörg Schlaich
Mitarbeiter Reiner Schröder, Hito Ueda, Anne-Kathrin Rose, Dirk Vollrath, Christian Kleiner
in ARGE mit schlaich bergermann und partner, Jan Knippers
Bauherr Magistrat der Stadt Kiel
Bauzeit 1996–1997
Länge 116 m, davon ca. 25 m als Faltbrücke gebildet
Breite 6 m

 

Fotografen:

Klaus Frahm

www.klaus-frahm.de

Der ehemalige Werftstandort am Ostufer der Hörn, unmittelbar gegenüber von Innenstadt und Hauptbahnhof, wird in einem städtebaulichen "Jahrhundertprojekt" saniert und zu einem neuen Quartier aus Wohnen, Büro und Gewerbe umgenutzt. Als Teil davon wird der Stadtteil Gaarden mit einer beweglichen Brücke über die Hörn an die Innenstadt angebunden. Zweifeld-Klappbrücken gehören heute im Schiffsbau  zum technischen Standard; als Zeichen von Innovation wirkt deren weltweit neue Weiterentwicklung zu einer "Dreifeld-Klappbrücke" als kunstvolles, maritimes Zeichen für die Bürger. Architektur, Ingenieurbau und kinetische Kunst gehen eine neue, sinnfällige und gleichzeitig nutzbare Verbindung ein.