Deutschland, Hamburg 

Bürogebäude Tesdorpfstraße 8

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Entwurf Meinhard von Gerkan und Nikolaus Goetze mit Volkmar Sievers
Projektleitung
Jan Stolte
Mitarbeiter Entwurf
Christian Dahle, Alexandra Heise, Wiebke Meyenburg, Kerstin Steinfatt, Fabian Faerber
Mitarbeiter Ausführung
Nina Moelle, Tilmann Jarmer, Martina Klostermann, Wiebke Meyenburg, Steffen Lepiorz, Uli Rösler
Mitarbeiter Bauleitung Raimund Kinski, Julia Weinert, Som Phone Sysavanh
DGNB Auditor
Urs Wedekind
Bauherr
Harm Müller-Spreer c/o Müller-Spreer AG
Bauzeit
2011–2013

 

Fotografen:

gmp

www.gmp-architekten.de

Heiner Leiska

www.leiska.de

Nach dem Entwurf der Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) entstand an der Hamburger Tesdorpfstraße 8, unweit des Bahnhofs Dammtor ein Bürogebäude, das höchste energetische Standards erfüllt und voraussichtlich nach DGNB mit Gold zertifiziert wird.

Die Höhenentwicklung des siebengeschossigen Neubaus ist städtebaulich sensibel und orientiert sich an den Bestandsbauten der Nachbarschaft. So werden die Traufhöhen beider Nachbargebäude berücksichtigt und durch die unterschiedliche Geschossigkeit aufgenommen. Sowohl zum Grand Elysée Hotel als auch zur gründerzeitlichen Wohnbebauung hin ist das oberste Geschoss zurückgesetzt. Zweigeschossige Arkaden definieren an zentraler Stelle den Eingangsbereich. Die architektonische Hülle verleiht dem Gebäude eine Expressivität, ohne aufdringlich zu wirken: Geschwungene Kurven und Fassadenvariationen mit Vor- und Rücksprüngen lassen den Bau aus jedem Blickwinkel anders erscheinen, wohingegen die aus hellem Naturstein bestehende Fassade das Gebäude angenehm in die Nachbarbebauung integriert.

Auch die abwechslungsreiche Fenstergestaltung des Bürogebäudes kommuniziert mit ihrer  Umgebung: Während zweigeschossige Fensterelemente einen repräsentativen Maßstab setzen, indem sie sich auf das großmaßstäbliche Hotel beziehen, korrespondieren kleinere Fenster mit den Gründerzeitbauten.
 
Die gläserne zweigeschossige Halle bildet das großzügige Entree des Gebäudes. Das Foyer leitet die Nutzer und Besucher direkt zu der zentralen Aufzugsgruppe. Außerdem nimmt das Erdgeschoss eine Kantine und ein großes Restaurant auf. Neben Großraum-, Gruppen- und Einzelbüros bereichern Denkerzellen und kleine Besprechungsräume in der Mittelzone den bis zu 16 Meter tiefen Gebäudegrundriss.