Deutschland, Gütersloh 

Carl Bertelsmann Stiftung

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Wettbewerb 1989 – 1. Preis
Entwurf Volkwin Marg
Projektleitung Hans Schröder, Michael Zimmermann
Mitarbeiter Hakki Akyol, Stephanie Joebsch, Reiner Schröder, Jörg Schulte, Marc Ziemons, Bruno Kaussen, Deszö Butor
Bauherr Bertelsmann AG, Gütersloh
Bauzeit 1990–1991
BGF 4.900 m²

 

Fotografen:

Michael Wortmann

Die pavillonartigen, transparenten Baukörper öffnen sich zur Parklandschaft, während die verglasten Treppenhallen mit ihren Umgängen zur zwanglosen Kommunikation einladen. Um die Transparenz und Leichtigkeit im Innern noch zu steigern, sind die Bürotrennwände nach oben verglast und im Anschluss an die Außenfassaden gänzlich in Glas aufgelöst. Neben dem Eingangsfoyer mit seiner Terrasse am See befindet sich ein teilbarer Versammlungssaal, der gegenüber dem Niveau des umliegenden Parks leicht abgesenkt ist, so dass man gleichsam in einer Mulde im Grünen sitzt. Der Bau ist technisch und architektonisch äußerst sparsam: Lüftungsanlagen und abgehängte Decken gibt es nicht, Knappheit, Prägnanz und Transparenz waren gleichermaßen inhaltliche wie ästhetische Zielsetzung. Das Stiftungsgebäude samt Park und See wurden in einer Rekordzeit von nur gut einem Jahr gebaut und dem Nutzer übergeben.