Deutschland, Geesthacht 

Depesche Hochregallager

Depesche Hochregallager Depesche Hochregallager Depesche Hochregallager Depesche Hochregallager         
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Entwurf Volkwin Marg und Nikolaus Goetze
Projektleitung Heiner Gietmann
Mitarbeiter Klaus-Dieter Schimpf, Kristina Milani, Christoph Berle, Nicole Loeffler,
Iris van Huelst
Statik DWS, Lübeck
Haustechnik Kriegel, Hamburg
Fassade IB Kallinich, Hamburg
Bauherr Depesche Verlag
Bauzeit 1999–2001
BGF 9.600 m²

 

Fotografen:

Heiner Leiska

www.leiska.de

Klaus Frahm

www.klaus-frahm.de

Die für einen Gewerbebau untypische, architektonisch anspruchsvolle und prägnante Hülle unterscheidet das Hochregallager mit seinem komplexen, voll automatisierten Logistiksystem im Innern deutlich von der umgebenden Bebauung.

Die durchgehend strenge horizontale Gliederung lässt das über 15 m hohe Gebäude niedriger erscheinen. Der grünlich transparente Schimmer der horizontalen Profilbauglaselemente bewirkt zudem eine optische Leichtigkeit, die zusammen mit den dazwischen liegenden, 80 cm weit auskragenden Stahlschwertern der Fassade Maßstab und Gliederung verleiht. Eine vertikale, transparente Glasfuge durchschneidet die Fassade im Bereich des Ein- und Ausgangs an der Schmalseite des Gebäudes. Ungeachtet dieser Zäsur laufen auch hier die Stahlschwerter weiter. Im Gebäudeinnern sind in diesem Bereich – natürlich belichtet – alle Büro- und Sozialräume untergebracht. In der weiß ver-putzten Sockelzone befinden sich die Ein- und Ausgänge, LKW-Laderampen und haustechnischen Einrichtungen.

Eine verglaste Brücke, die als Förderbrücke fungiert, verbindet das neue Hochregallager mit dem bestehenden Gebäude.