Deutschland, Hamburg 

Deutsch-Japanisches Zentrum

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Wettbewerb 1990 – 1. Preis
Entwurf Meinhard von Gerkan
Projektpartner Klaus Staratzke
Projektleiter Reinhold Niehoff, Kai Voß
Mitarbeiter Antje Lucks, Andreas Perlick, Karin Rohrmann, Klaus Dorn, Hilke Eustrup
Bauherr Deutsche Immobilien Anlagengesellschaft mbH, HANSEATICA Unternehmens Consulting GmbH, Kajima Development GmbH
Bauzeit 1993–1995
BGF 22.000 m²

 

Fotografen:

Gerhard Aumer

Klaus Frahm

www.klaus-frahm.de

Das Deutsch-Japanische Zentrum besteht aus zwei Häusern. Das eine Gebäude ist ein schlankes, scheibenförmiges Haus, das sich entlang dem Fleetverlauf krümmt, sich gegenüber der städtebaulichen Gegebenheit verneigt. Schlankheit und Verbeugung stehen als Metaphern für die japanische Kultur. Das zweite Haus hingegen ist blockhaft, kantig und bodenständig. Tugenden, die man den Deutschen zuschreiben könnte. Dieses Haus öffnet sich aber zugleich auf der Rückseite mit abgestaffelten halboffenen Höfen. Fußgängerarkaden entlang der Stadthausbrücke schaffen ein Stück wettergeschützten Straßenraum. Auch die Fassadengestalt weist eine ausgeprägte Dualität auf: Die Straßenseiten der Häuser werden mit dunklen Klinkern verkleidet in bewusstem Kontrast zu den gegenüberliegenden filigrantransparent und gläsernen Seiten. Die Nutzungsstruktur wurde aus einer Synthese deutscher und japanischer Elemente, dem typischen Zellenbüro und der offenen Bürolandschaft, entwickelt.