Vietnam, Ho-Chi-Minh-Stadt 

"Deutsches Haus" HCMC

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Wettbewerbsgewinn 2013
Fertigstellung 3. Quartal 2017
Entwurf Meinhard von Gerkan mit Nikolaus Goetze und Volkmar Sievers
Bauherr Deutsches Haus Vietnam Invest Ltd.
BGF 52.704 m² (38.940 m² oberirdisch,13.764 m² unterirdisch)

 

Fotografen:

gmp Architekten

www.gmp-architekten.de

Nguyen Quang Hieu

Das Ensemble des Deutschen Hauses in Ho-Chi-Minh-Stadt bildet sich aus zwei Baukörpern mit einer Höhe von 75 und 110 Metern. Auf einer Bruttogeschossfläche von rund 39.000 Quadratmetern soll es das deutsche Generalkonsulat, die deutsche Außenhandelskammer und die German Business Association beherbergen. Außerdem sind weitere Flächen flexibel gestaltet, sodass diese an weitere deutsche Firmen und Organisationen vermietet werden können. Die raumhohe Glasfassade im Erdgeschoss öffnet sich als Arkade und symbolisiert das transparente Konzept. Die vollflächige Verglasung dient zusätzlich als visuelle Fuge. Die hinterlüftete Doppelfassade wurde eigens für das Gebäude entwickelt: Ein integrierter Sonnenschutz reguliert die Wärmebelastung des Inneren und trägt der Energieeffizienz Rechnung. Selbst im tropischen Klima können aktuelle Niedrigenergiestandards eingehalten werden. Die Glasfassade des Neubaus offenbart eine Ästhetik, an der die gesamte Programmatik des Neubaus ablesbar ist. Dieser setzt neue Maßstäbe in Vietnam in Sachen Umweltfreundlichkeit: Als erster Bau strebt er die Auszeichnungen DGNB-Silber und die Zertifizierung LEED Gold an, im August letzten Jahres wurde das Haus zweifach mit dem Vietnam Property Award ausgezeichnet.