Deutschland, Rimbach 

Erweiterung Martin Luther Schule Rimbach

        
arrowBildübersichtarrow

Wettbewerb 1. Preis
Entwurf
Volkwin Marg und Hubert Nienhoff mit Veit Lieneweg und Kristian Uthe-Spencker
Arbeitsgemeinschaft mit
Mettler Landschaftsarchitekten (Wettbewerb)
Mitarbeiter Entwurf
Tobias Mäscher, Iza Kaizer, Adel Motamedi, Sarah Gerg Marie Poth
Bauherr
Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft Kreis Bergstraße
BGF
11.400 m²
Bauzeit
2011-2013

 

Fotografen:

gmp

www.gmp-architekten.de

Die Martin-Luther-Schule Rimbach ist als sechszügiges Gymnasium mit Schwerpunkt Musik eine der wichtigsten Bildungseinrichtungen der Odenwaldregion. Gegenstand des Wettbewerbs war die Erweiterung sowie funktionale und räumliche Neuordnung der bestehenden Schule. Der Entwurf versteht sich als neuer Kopfbau des um die Kirche organisierten Ensembles der Martin-Luther-Schule. Durch die städtebauliche Setzung der zwei Baukörper entsteht ein gefasster Vorplatz, wodurch ein neuer, repräsentativer Haupteingang der Schule entsteht. Trotzdem bleibt der respektvolle Abstand zur denkmalgeschützten Kirche gewahrt.

Der kompakt organisierte Erweiterungsbau konzentriert sich dabei auf den östlichen Teil des Baugebiets, so dass die zum Landschaftraum der Weschnitz orientierte Südwestseite von Bebauung freigehalten wird.
Die Retentionsfläche bleibt damit nicht bebaut und wird als sich zur Landschaft öffnende Pausenfläche genutzt.

Die Schulfunktionen sind jeweils um ein Atrium- bzw. einen Innenhof organisiert sind. Der kleinere zweigeschossige Baukörper bildet dabei das Gelenk zwischen dem Bestand und dem Neubau. Der dreigeschossige größere  Baukörper orientiert sich zu einem offenen Innenhof, der sich im Erdgeschoss durch Wandelgänge erweitert und zum Landschaftsraum der Weschnitz hin öffnet. Durch das großzügige Öffnen der Schmalseiten entsteht zum einen eine zusammenhängende und gleichzeitig differenziert ausgebildete, zum anderen eine überdachte Pausenhoffläche.