Deutschland, München 

Europäisches Patentamt

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Wettbewerb 1971 – 1. Preis
Entwurf Volkwin Marg und Andreas Sack
Projektpartner Rolf Niedballa
Bauherr Bundesrepublik Deutschland
Bauzeit 1975-1979
BGF 81.000 m²

 

Fotografen:

Ingrid Voth-Amslinger

Der Gebäudekern löst, unterstrichen durch einen Wechsel in der Verglasung, die beiden geknickten Büroflügel voneinander. Im Innern dieser gläsernen Verbindungsbrücke mit Ausblick auf die Isar und die Stadt München befinden sich die Rolltreppen, während durch das Erdgeschoss ein öffentlicher Fußweg führt. Alle publikumsintensiven Bereiche sind in den beiden Sockelgeschossen untergebracht. Die Gebäudeform schafft durch ihre Differenzierung in kleinteilige Flachbauten und die beiden Hochbauten eine spannungsreiche Massengliederung. Die Besonderheit wird durch die Lage des Gebäudes an der Isar und die Ausweitung des Grünraums unterstrichen. Seine gestalterische Zurückhaltung in der Farb- und Materialwahl steht in beabsichtigtem Kontrast zu der Vielgestaltigkeit des Hauses, der lebendigen Freiraumgestaltung und Begrünung sowie zu der vielfältigen und aufwendigen Ausstattung mit Kunstobjekten.