Wettbewerb 1998 – 1. Preis
Entwurf Meinhard von Gerkan mit Klaus Lenz
Partner Klaus Staratzke und Jürgen Hillmer
Mitarbeiter Ausführung Hito Ueda, Malte Wolf, Renata Dipper, Birgit Föllmer, Uli Rösler, Karl-Heinz Behrendt, Ahmet Alkuru, Sigrid Müller, La Jana Weinmann, Jens Reichert, Evgenia Werner, Maren Lucht, Helma von Szada, Christian Kreusler, Jutta Kaufhold, Tom Stemmer
Statik Stahlbau Schlaich Bergermann und Partner
Technische Gebäudeausrüstung Ing. Gesellschaft Höpfner
Bauherr Flughafen Stuttgart GmbH
Bauzeit 2000–2004
Fotografen:
Juergen Schmidt
Weiterführende Links:
Flughafen Stuttgart, Terminal 1
Flughafen Stuttgart, Terminal 2
Der Neubau ergänzt das von gmp geplante und bereits 1991 realisierte Terminal 1. Die für das Terminal 1 so charakteristischen Gestaltungsmerkmale - die Baumstützen des Tragwerks und der zum Vorfeld orientierte deichartige Gebäuderiegel - wurden bei der Erweiterung fortgeführt. Das Dach ist jedoch in Sheds aufgelöst, um bei gleicher Dachneigung aber begrenzter Bauhöhe die Baumstruktur analog zum Terminal 1 beibehalten zu können. Insgesamt 18 Stahlbäume tragen das abgetreppte Dach (12 Bäume im Terminal 1). Ein vorgelagerter flacher Baukörper sorgt für die gewünschte größere Gebäudetiefe und ein größeres Flächenangebot auf der Vorfeldseite. Er ist räumlich mit dem prägnanten Riegel des Hauptgebäudes verbunden, löst sich jedoch von diesem optisch durch Glasoberlichter.
Die Standflächen und Verkehrswege der in der Abflughalle zentral in zwei Reihen angeordneten 40 Check-in-Schalter wurden großzügiger bemessen als im Terminal 1. Vier zusätzliche Fluggastbrücken ermöglichen einen bequemen Einstieg ins Flugzeug. Die Ankunftshalle verbindet landseitig als 260 m lange Passage die beiden Terminals. Die einfache und sinnfällige Anordnung der Erschließungselemente sowie Lufträume, die auch vertikale Blickbeziehungen erlauben, ermöglichen die notwendige schnelle Orientierung im neuen "Terminal der Übersichtlichkeit". Mit der S-Bahn erreicht der Fluggast ohne Umwege das neue Terminal, ein Aufzug verbindet die Bahnsteigebene direkt mit der Ankunftsebene.











