Deutschland,  

Galeria Duisburg

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Entwurf Meinhard von Gerkan mit Klaus Staratzke und Otto Dorn
Mitarbeiter Manfred Stanek, Kerstin Krause, Clemens Zeis, Sibylle Scharbau, Thomas Grotzeck, Jürgen Brandenburg, Christine Mönnich, Heike Ladewig, Thomas Demmer, Ernst Höhler, Katrin Blüm-Beck, Massoud Foudehi, Cordula von Grävenitz, Eeric Bölling, Hagen Sparbrodt
Bauherr IVG Immobilien Verwaltungs GmbH
Bauzeit 1991-1994

 

Fotografen:

Klaus Frahm

www.klaus-frahm.de

Die neue städtische Verbindung zu schon vorhandenen Einkaufsschwerpunkten steigert die städtebauliche und architektonische Qualität des unmittelbaren Umfeldes der Galeria Duisburg. Die großzügige Glaspassage wird durch zwei gläserne elliptische Baukörper akzentuiert. Die so vorgewölbten "Türme" sind städtebauliche Orientierungspunkte mit Fernwirkung, die der Betonung der Eingangssituation dienen. Über offene Stahltreppen, verglaste Treppenhäuser und Aufzüge sind die Obergeschosse mit eingehängten Stahlemporen zu erreichen. Blaubunte, dunkel verfugt gemauerte Torfbrandklinker, Stahl und Glas kennzeichnen den Bau außen, Granit, Edelstahl und Holz innen. Axialität und Symmetrie werden im Innern durch die asymmetrische Konstruktion des Glasdachs in ihrer Strenge gebrochen. Im Obergeschoss liegen die Wege als Galerien hinter Arkaden, um die hohe Front der Innenfassaden nicht zu stören.