Deutschland, Stuttgart 

Gerling Haus am Löwentor

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Gutachten 1996
Entwurf Meinhard von Gerkan und Nikolaus Goetze
Projektleitung Thomas Grotzeck
Mitarbeiter Christoph Berle, Kerstin Burmester, Thomas Haupt, Evgenia Werner
Statik
Burggraf, Weichinger + Partner
Bauherr Gerling Konzern Köln
Bauzeit 1996–1997
BGF 10.280 m²

 

Fotografen:

Hans-Christian Schink

www.hc-schink.de

Roland Halbe

www.rolandhalbe.de

Das Gebäude reagiert in Form und Konzept auf die städtebauliche Situation mit dem sich verjüngenden Grundstück zwischen der Heilbronner und der Presselstraße im Norden der Stadt. Der Baukörper in Form eines rechtwinkligen Dreiecks ragt mit seiner Spritze zur Innenstadt und markiert den Auftakt zu den anschließenden Bürogebäuden. Geschlossene Fassaden und verglaste Wintergärten orientieren sich zur stark befahrenen Heilbronner Straße; offene Höfe mit den bis zu ihnen hin orientierten Büros ragen in das Tal. Die der Straßengabelung zugewandte Spitze betont mit ihrer geschlossenen Fassade zur einen, der vollverglasten zur anderen Seite hin die Thematik des Gebäudes. Die zum Tal liegenden Bürotrakte werden zur Heilbronner Straße durch transparente Glashallen verbunden. Sie schützen die Büros vor den Straßenemissionen und bilden zugleich großzügige Treppenhäuser für die Büroerschließung. Der Blick von der Heilbronner Straße zum im Tal liegenden Rosensteinpark bleibt frei.

Der Bau ist so konzipiert, dass er je nach Bedarf auch für Fremdmieter verfügbar gemacht werden kann; Nebenräume wie Teeküchen und Sanitärräume liegen zur Heilbronner Straße, die Bürotrakte sind frei aufteilbar.

Eine besondere Attraktion in einer Umgebung, die durch zahlreiche Bürobauten geprägt ist, stellt das Casino im Erdgeschoss dar, das die intime Atmosphäre des grünen Hofes nutzt. Die Schließung der Attika durch "Luftbalken" fasst die Figur des Dreiecks zusammen.