Deutschland, Hamburg 

Gyula-Trebitsch-Schule

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Wettbewerbsgewinn 2014
geplante Fertigstellung 3. Quartal 2017
Entwurf Volkwin Marg und Jürgen Hillmer mit Robert Friedrichs
Bauherr Freie und Hansestadt Hamburg, Finanzbehörde, SBH Schulbau
BGF 5.022 m²

 

Fotografen:

gmp Architekten

www.gmp-architekten.de

scoopimages

www.scoopimages.de

Das neue Gebäude für die Gyula-Trebitsch-Schule wird größtenteils in konventioneller Skelettbauweise errichtet. Es ergänzt den bestehenden Schulcampus durch drei miteinander verbundene Baukörper. Mäandrierend konfiguriert, bilden sie auf der Westseite zur Straße hin eine von mehreren Erschließungsmöglichkeiten, während sie auf der anderen Gebäudeseite einen Pausenhof rahmen. Auf zwei Geschossen befinden sich die Trakte für 17 Klassenzimmer und neun Fachräume – unter anderem ein Musiksaal, eine zur Aula erweiterbare Werkstatt sowie Medienräume. Pausenhalle sowie Schulmensa sind in dem anschließenden eingeschossigen Bauteil untergebracht. In ihrer äußeren Gestalt bilden die Körper unverkennbar eine Einheit: Nach gleichen architektonischen Prinzipien konzipiert, ist die gesamte Fassade des Neubaus aus hellrotem Verblendmauerwerk gearbeitet. Damit reflektiert sie das Gesicht der Vorgängerbauten und übernimmt die Vermittlung zur Nachbarbebauung am Sonnenweg. Die zurückgesetzten und gerahmten raumhohen Öffnungen im Erdgeschoss stehen im Dialog mit umlaufenden Fensterbändern im Obergeschoss. Für eine spielerische Rhythmisierung sorgen farbig implementierte Glasflächen, die den kindgerechten Anspruch der Bildungseinrichtung sichtbar machen.