Deutschland, Hamburg 

Hanse Viertel

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Entwurf Volkwin Marg, 1974
Partner Klaus Staratzke, Rolf Niedballa
Mitarbeiter Bernhard Albers, Roland Born, Ahrend Buchholz-Berger, Otto Dorn, Hans-Joachim Dörr, Werner Edler, Maren Eggers, Uwe Ferdinand, Wolfgang Haux, Rudolf Henning, Bernhard Gronemeyer, Joachim Krautberger, Heiko Müller-Röwekamp, Damir Perisic, Antje Lucks, Knut Maass, Rolf Seifert, Peter Sembritzki, Klaus Wabnitz, Jörg Werner
Bauherr Allianz Lebensversicherungs AG
Bauzeit 1978–1980
BGF 27.300 m²

 

Fotografen:

Gerhard Aumer

gmp

www.gmp-architekten.de

Heiner Leiska

www.leiska.de

Waltraud Krase

Die vorhandene Straßenrandbebauung wurde saniert und ergänzt und das Blockinnere in niedriger Bauweise genutzt. Das Ziel der Architekten war es, eine Passage im Wortsinne zu schaffen – zum Abkürzen der Wege, aber zugleich attraktiv zum Flanieren, ohne Musikberieselung und aufdringliche Reklame.

Die Passage soll als öffentlicher Kommunikationsraum attraktiv sein und als eindeutiges Architekturerlebnis gleichwertig neben dem Kommerz stehen. Der gesamte Entwurf war von der Zielsetzung geprägt, den Inhalt der Bauaufgabe mit den spezifischen Bedingungen des Ortes durch eine architektonische Entsprechung zu einem Ganzen zu verschmelzen. Analog zu den Außenfassaden und den benachbarten Altbauten sind im Innern die Böden und Wände in ortstypischem Backstein errichtet. Die innenräumliche Wirkung wird von Kuppeln und Bogengängen auf Ziegelpfeilern beherrscht. Da die Passage als öffentlich genutzter Straßenraum verstanden wird, weist sie eine Geradlinigkeit mit Blick auf die Ein- und Ausgänge auf und ist nach oben transparent gehalten. Sie soll gleichermaßen abends und am Wochenende belebt bleiben, daher befinden sich unterhalb der beiden Kuppeln Restaurants.