China, Peking 

Huawei Technological Factory Buildings

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Direktauftrag 2008
Fertigstellung 1. Quartal 2017
Entwurf Meinhard von Gerkan und Stephan Schütz mit Nicolas Pomränke und
Stephan Rewolle
Bauherr Huawei Technologies Co., Ltd.
BGF 139.355 m² (85.355 m² oberirdisch,
54.000 m² unterirdisch)

 

Fotografen:

Christian Gahl

www.christiangahl.com

Es ist nunmehr das dritte Forschungs- und Entwicklungszentrum für das chinesische Telekommunikationsunternehmen Huawei aus der Feder von gmp: Das Grundstück liegt nordwestlich der chinesischen Hauptstadt im Zhongguancun Environmental Protection Park. Dem Typus eines Campus folgend, gruppieren sich innerhalb eines offenen Landschaftsparks drei Bauten für Forschung und Entwicklung (F+E) um das im Zentrum der Anlage liegende Kantinengebäude.

Die viergeschossigen F+E-Gebäude setzen sich im Grundriss aus zwei sich durchdringenden quadratischen, je einen Hof einschließenden Baukörpern zusammen, die als Komplex die Figur einer „8“ bilden. Tageslicht dringt an nahezu alle Arbeitsplätze, die aus diesem Grund im Inneren zur Landschaft hin orientiert sind. Sichtbezüge zum Park erweisen sich somit stets als programmatisches Element innerhalb der Konzeption. Die Erschließung des Bürokomplexes erfolgt über eine äußere Ringstraße sowie fußläufig über ein inneres Wegenetz durch den begrünten Park. Über einen Eingangshof, der sich, wie der Gartenhof, zur umgebenden Landschaft torartig öffnet, wird der verglaste Foyerbereich zugänglich. Eine ähnliche Raumfolge im Übergang von Landschaft zu Architektur weist das Kantinengebäude auf. Dabei unterscheidet sich der monolithisch und hell erscheinende Bau charakterlich entsprechend seiner öffentlichen Bedeutung als Begegnungsort der Mitarbeiter.