China, Xi’an 

Internationales Messe- und Kongresszentrum

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Wettbewerb 2006 – 1. Preis
Entwurf Volkwin Marg
Partner Nikolaus Goetze
Projektleitung Hinrich Müller, Marc Ziemons
Mitarbeiter Christine von der Schulenburg, Andreas Jantzen, Ben Grope, Tanja Gutena, Carsten Plog, Mei Pan, Zhu Honghao, Alexandra Kühne
Statik Sobek Ingenieure
Haustechnik IGTech
Lichtplanung AG Licht
Landschaftsplanung Breimann & Bruun
Chinesisches Partnerbüro Architectural Design & Research Inst., South China University of Technology (SCUT)
Bauherr Xi’an Qujiang Cultural Industry Investment Group AHB Architectural Design & Engineering Limited
BGF 152.000 m²
Bauzeit 2006–2007

 

Fotografen:

Jan Siefke

www.jansiefke.de

Sieben identische Messehallen schließen wechselseitig an eine zentrale von Westen nach Osten verlaufende Passage an. Drei begrünte Innenhöfe gliedern die 380 m lange und 42 m breite so genannte Messemall, die als funktionales Rückgrat der Anlage dient. Eine zweite Erschließungsachse in Nord-Südrichtung bindet die bereits vorhandene Halle an. In jeder Halle sind auf einer Galerie großzügige Konferenzräume angeordnet, die einen Überblick über die ebenerdigen Ausstellungsflächen bieten. Brücken verbinden die Galerien und somit alle Messehallen miteinander. Mit einer lichten Höhe von 14 m können diese auch für Sport- oder Kulturveranstaltungen genutzt werden.

Die Tonnendächer der jeweils 72 x 144 m großen Hallen sind als leichte Stahlkonstruktionen ausgeführt. Im Gegensatz zu den verglasten Giebelseiten bestehen die Hallenlängsseiten aus einer geschlossenen Betonskelettkonstruktion, die außen mit weißlackierten Metallplatten verkleidet ist. Vom geplanten Kongresszentrum im Osten schlängelt sich ein stilisierter steinerner Fluss über den Vorplatz bis in die Passage, taucht in den Innenhöfen wieder auf bevor er dann auf dem westlichen Vorplatz noch einmal in Erscheinung tritt.