Deutschland, Hamburg 

Jumbohalle und Werkstätten der DLH

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Gutachterliche Studie 1986
Entwurf Meinhard von Gerkan und Karsten Brauer
Partner Klaus Staratzke
Projektleitung Manfred Stanek, Reinhold Niehoff
Mitarbeiter Michael Engel, Claudius Schönherr, Dagmar Winter, Elke Sethmann, Alexandra Czerner, Clemens Zeis, Sybille Scharbau, Gregor Smakowski, Winfried Gust, Sabine Oehme, Gunter Maaß, Peter Klein
Tragwerksplanung Assmann
Haustechnik Schmidt-Reuter
Bauherr Hamburger Gesellschaft für Fluganlagen mbH
Bauzeit 1989–1992
BGF Halle 18.000 m², Betriebstrakt 13.000 m²
BRI Halle 473.850 m³, Betriebstrakt 60.410 m³

 

Fotografen:

Klaus Frahm

www.klaus-frahm.de

Unübersehbar ist die am Südrand des Flughafengeländes gelegene Wartungshalle. Der Hallenraum ist 150 m lang, 81 m tief und hat eine lichte Höhe von 26 m. Er ermöglicht das gleichzeitige Arbeiten an zwei Jumbojets und einem Airbus.

Um diese gewaltige Halle stützenfrei zu überdachen, bildet ein 175 m weit gespannter, aus zwei gegeneinander geneigten Einzelbögen bestehender Tragbogen das Primärtragwerk. An diesem Bogen, der seine Last auf zwei Betonkonstruktionen seitlich der Halle abträgt, hängt das gesamte Hallendach. Die Bogenform gleicht einer großen Hängebrücke und bestimmt das Erscheinungsbild der Halle während die Außenwände mit einer silbergrauen Metallfassade verkleidet sind.

Die Hallentore sind bei einer Gesamtlänge von 150 m und einer Höhe von 22 m vollständig verglast und erlauben als überdimensioniertes „Schaufenster“ den im Flugzeug vorbeirollenden Passagieren einen Einblick in die Großwerkstatt.