Lettland, Jurmala, Riga 

Jurmala Residenz

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Entwurf Meinhard von Gerkan
Projektleitung Otto Dorn
Mitarbeiter Johann von Mansberg, Johannes Brauner
Bauherr Familie Krasovicky
Bauzeit 1997–1998
BGF 1.400 m²
BRI 5.150 m³

 

Fotografen:

Klaus Frahm

www.klaus-frahm.de

 

Weiterführende Links:

Jurmala Residenz Erweiterung
Tennishalle der Jurmala Residenz

Ausstellungen, prachtvolle Empfänge, rauschende Feste, Gala-Diners und Konzerte sollen in diesem Gästehaus einer Jugendstil-Villa in der Nähe des Rigaer Ostseestrandes stattfinden. Dabei ist nicht ein Prunkbau in der Tradition des 19. Jahrhunderts entstanden, sondern etwas, das die örtliche Bautraditionen mit ihrer Holzbauweise aufnimmt und zeitgemäß fortschreibt.

Der Grundriss ist streng axialsymmetrisch aufgebaut. Der Mittelteil in der Achse baut sich aus einer Folge von der Empfangshalle, einem Atrium unter einem Glasdach bis zum großen Speiseraum auf und mündete in einen von seitlichen Baukörpern gefassten Gartenhof, in dessen Mitte ein Zierbecken mit einem Wasserfall angelegt ist. Zwei Gebäuderiegel flankieren den Mittelteil, in denen neben einer Ausstellungsfläche, einem Billardzimmer sowie zwei Gästeappartements im Obergeschoss auch noch die Personal- und Nebenräume untergebracht sind.

Der gesamte Bau ist als Holzkonstruktion mit Holzfassaden aus kanadischer Lärche entwickelt; die Dachfläche aus Pult- und Satteldach ist mit Zinkblech eingedeckt.

In weiteren Bauabschnitten sind eine Veranstaltungs- und Tennishalle sowie ausgedehnte Garten- und Freizeitanlagen mit Gästehäusern geplant.