Deutschland, Hamburg-Speicherstadt 

Kibbelsteg-Brücken

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Gutachten 2000
Planungsgemeinschaft mit Windels, Timm, Morgen
Entwurf Volkwin Marg
Projektleitung Reiner Schröder
Mitarbeiter gmp Matthias Holtschmidt, La Jana Weinmann, Sandra Hasse, Birgit Scheffer, Tobias Plinke, Claudia Stölzle, Christoph Schrade
Mitarbeiter WTM Ulrich Jäppelt, Arne Kopp, Petra Büchner
Bauherr GHS Gesellschaft für Hafen- und Standortentwicklung
Bauzeit 2001–2002
Länge 220 m

 

Fotografen:

Felix Borkenau

Die neuen Kibbelstegbrücken verbinden hochwasserfrei quer durch die historische Speicherstadt hindurch die Warft der geplanten HafenCity mit der Hamburger Altstadt hinter der Flutschutzmauer.

Die historischen Brücken der Speicherstadt sind filigrane stählerne Bogenkonstruktionen aus der Übergangszeit vom 19. zum 20. Jahrhundert. Die neuen Kibbelstegbrücken wahren die Kontinuität dieser Bauweise, die auch nach 100 Jahren in gleicher Form konstruktiv sinnvoll und wirtschaftlich günstig ist, und sich insbesondere rücksichtsvoll in das denkmalgeschützte Ensemble einfügt.

Die Überbrückung des Zollkanals, des Brooksfleets und des Sandtorkais über insgesamt 200 m Länge mit drei Brücken und Verbindungsstegen in 7,50 m Höhe über Normalniveau ist sturmflutsicher und für schwere Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge ausgelegt. Sie verbindet unterschiedlich hohe Brückenköpfe und trägt außerdem untergehängte Fußgänger- und Fahrradstege auf Straßenniveau.

Backsteinverkleidete Bastionen, Kaimauern, Brückenpfeiler und metallisch grau gestrichene Bogenkonstruktionen lassen die anstelle des ehemaligen Kibbelsteges neu inszenierte Brückenanlage im Kontext des Baudenkmals Speicherstadt wie selbstverständlich erscheinen.