Deutschland, Berlin 

Liquidrom im Tempodrom

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Gutachten 1999 – 1. Preis
Entwurf Meinhard von Gerkan
Projektleitung Stephan Schütz
Mitarbeiter Wilfried Schoo, Matthias Wiegelmann, Ulrike Bruttloff, Nicolas Pomränke, Patrick Pfleiderer, Johannes Erdmann
Bauphysikalische Beratung von Rekowski und Partner, Weinheim
Bauzeit 1999–2002
Bauherr Stiftung Neues Tempodrom
BGF 1.360 m²

 

Fotografen:

Christian Gahl

www.christiangahl.com

 

Weiterführende Links:

Neues Tempodrom, Berlin

Dritter Veranstaltungsraum des Tempodroms ist neben der Großen und der Kleinen Arena das Liquidrom mit einem Wasserbecken von 13 m Durchmesser, das von einer kuppelförmigen Betonschale mit einem Oberlicht im Zenit überwölbt wird.

Licht und Klang bestimmen die Atmosphäre des Liquidroms, und die bis zu 50 in körperwarmem Solewasser liegenden Besucher können über Lichtinstallationen, Unterwasserlautsprecher und vier Klangsäulen ein eindrucksvolles Konzerterlebnis genießen.

Neben dem kreisrunden Solebecken verfügt das Liquidrom auch über mehrere Saunen und Dampfbäder, ein nach japanischer Tradition „Onsen“ genanntes Heißwasser-Freiluftbecken sowie eine Bar und ein Restaurant.

Natürliche Materialien dominieren die Gestaltung: Die Fußböden und Wände in den Nass- und Badebereichen sind mit einem grünlich-grauen Naturstein verkleidet, in den übrigen Räumen sind die Wände aus veredeltem Sichtbeton. Die Holzwandverkleidungen bestehen aus naturbelassener Rot-Zeder, die Decken sind abgehängt und dunkel beschichtet.