Italien, Rimini 

Messebahnhof Rimini

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Entwurf Volkwin Marg mit Stephanie Joebsch
Projektleitung Yasemin Erkan
Mitarbeiter Eduard Mijic, Thomas Dammann, Regine Glaser, Carsten Plog, Ingo von Holz
Kontaktarchitekt Clemens Kusch, Venedig
Statik Favero & Milan, Venedig
Haustechnik Studio TI, Rimini
Bauherr Rimini Fiera S.p.A.
Bauzeit 2002–2004

 

Fotografen:

Francesco Castagna

Charakteristisches Element des Bahnhofs sind die rund 100 m langen Bahnsteigdächer mit Stahlflügeln zu beiden Seiten. Stahlstützen tragen im Abstand von jeweils ca. 9 m die Längs- und Querprofile der dreischichtigen Überdachung, die über den Bahnsteigen zu schweben scheint. Das Lichtkonzept unterstreicht die Leichtigkeit der Dächer: Tagsüber lassen Glasbänder das Sonnenlicht hindurch, so dass der Rhythmus der mittigen Stützenreihe betont wird, in der Nacht erzeugt indirektes Licht eine angenehme Atmosphäre auf den Bahnsteigen. 

Ein kleiner Wartesaal, Fahrkartenautomaten, Sanitärräume und Shops befinden sich in zwei Blöcken im Untergeschoss, so dass der Blick auf die Messe unverstellt bleibt. In Materialität (Stahl und Travertin) und Farbigkeit orientiert sich der Bahnhof an den gestalterischen Vorgaben der Messe.