Entwurf Volkwin Marg
Mitarbeiter Klaus Lübbert
In Zusammenarbeit mit Schlaich Bergermann und Partner
Bauherr Verein der Freunde des Museums für Hamburgische Geschichte
Stahlbau Glasdach Helmut Fischer GmbH
Bauzeit Januar – August 1989
Fotografen:
Heiner Leiska
Aus Denkmalschutzgründen durfte nur ein möglichst geringer Eingriff in die historische Bausubstanz erfolgen, weshalb nur eine sehr leichte, transparente, jedoch widerstandsfähige Dachkonstruktion in Frage kam, die ausreichend Witterungsschutz bietet, um den Innenhof für Ausstellungen nutzen zu können.
Über dem L-förmigen, 1.000 m² großen Grundriss wurde ein Gitterschalentragwerk entworfen, das sich aus zwei tonnenförmigen Schalen sowie einer Übergangskuppel zusammensetzt. Die Geometrie mit fließenden Übergängen zwischen den drei Hauptelementen resultiert aus der Optimierung, die Dachlasten weitgehend über Schalenmembrandruckkräfte abzutragen und Biegebeanspruchungen zu vermeiden. Die Tragstruktur der Schale besteht aus Flachstahlprofilen, die zu einem orthogonalen Netz mit gleichbleibender Maschenweite zusammengesetzt sind. Zur Aussteifung dienen diagonal in beide Richtungen angeordnete Stahlseile.












