Wettbewerb 2008 – 1. Preis
Entwurf Meinhard von Gerkan und Nikolaus Goetze mit Magdalene Weiss
Projektleitung Chen Ying
Mitarbeiter Jan Blasko, Lü Cha, Lü Miao, Jörn Ortmann, Sun Gaoyang, Yan Lüji, Jin Zhan, Fang Hua, Martin Friedrich, Fu Chen, Ilse Gull, Kong Rui, Lin Yi, Katrin Löser, Ren Yunping, Alexander Schober, Nina Svensson, Tian Jinghai, Zhang Yan, Zhou Yunkai, Zhu Honghao
Statik sbp, Sven Plieninger
Haustechnikplanung ARUP
Landschaftsplanung WES & Partner
Chinesisches Partnerbüro SIADR, Tongji Design Institute
Sitzplätze Hallenstadion 18.000
Sitzplätze Natatorium 5.000
Sitzplätze Außenschwimmbecken 5.000
Bauherr Shanghai Administration of Sports
Bauzeit 2009–2011
Fotografen:
Marcus Bredt
Die Stadt Shanghai hat als Austragungsort der 14. FINA World Championship 2011 einen internationalen Wettbewerb ausgelobt. Die Aufgabe beinhaltet den Entwurf einer dem internationalen Rang der Stadt angemessenen Wettkampfstätte, bestehend aus einem Schwimmstadion, einem Sportstadion, Außenschwimmbecken für Turmspring Wettkämpfe sowie einem Medienzentrum.
Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung werden ehemalige Industriebrachen entlang des HuangPu Flusses rekultiviert. Das SASC ist neben dem Gelände der Weltausstellung 2010 ein weiterer wichtiger Baustein innerhalb dieser städtebaulichen Entwicklung.
Der Bezug zum Wasser und die spätere Nutzung der Sportanlagen durch die Shanghaier Bevölkerung zeichnen die Entwurfsaufgabe aus. Zwei signifikante Gestaltungselemente prägen den Entwurf: zum einen verbindet die im Herzen der Anlage liegende großzügige Wasserfläche alle Gebäude miteinander und bildet den Parkcharakter der Anlage aus. Zum anderen erzeugen konstruktive Verwandtschaft, gemeinsame Formensprache und Materialität eine strukturelle Einheit aller Gebäude.












