Deutschland, Cottbus 

Stadion der Freundschaft

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Wettbewerb 2001 – 1. Preis
Entwurf Volkwin Marg und Hubert Nienhoff
Partner Hubert Nienhoff
Projektleitung Carsten Borucki
Mitarbeiter Radek Pilarski, Susan Türke, Bence Zólyom, Martin Glass
Statik Pahn-Ingenieure und schlaich bergermann und partner
Bauherr Stadt Cottbus
Bauzeit 2002–2003
BGF 8.100 m²
BRI 57.800 m³

 

Fotografen:

Klaus Frahm

www.klaus-frahm.de

Das in den 1930er-Jahren errichtete Stadion liegt am Ostufer der Spree, inmitten eines Grüngürtels in der denkmalgeschützten "Branitzer Parklandschaft".

Mit dem Neubau einer Osttribüne, die 7.300 Zuschauern Platz bietet, wurde es zu einer länderspieltauglichen, multifunktionalen Fußballarena umgebaut, die auch für kulturelle Großveranstaltungen genutzt werden kann. Die neue Tribüne als Pendant zur bestehenden Westtribüne berücksichtigt die räumlichen Qualitäten der umgebenden Parklandschaft und wahrt den Charakter der Anlage als "Stadion im Landschaftsraum". Auf den angrenzenden Eliaspark wird durch eine differenzierte Gliederung der Baumasse Rücksicht genommen. Der untere Bereich der Tribüne ist als monolithischer Betonkörper mit großen Öffnungen ausgebildet, in die die Eingänge mit den Kassen als Metallkuben eingestellt sind. Dazwischen zeigen großflächige, bedruckte Glaselemente als Fassadenverkleidung die Bewegungssequenz eines Läufers. Das Motiv ist so gestaltet, dass es sich erst aus größerem Abstand zu einem Bild fügt, aus der Nähe jedoch als abstraktes Muster wahrgenommen wird. Eine abgespannte stählerne Dachkonstruktion bildet den scheinbar schwebenden Abschluss des Tribünenbauwerks.