Polen, Chorzów 

Stadion Slaski

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Wettbewerb 2008 - 1. Preis
Entwurf Volkwin Marg mit Marek Nowak
Partner Christian Hoffmann
Projektleitung Marek Nowak
Mitarbeiter Entwurf Heiko Faber, Christoph Salentin, Roman Hepp, Sebastian Möller
Mitarbeiter Ausführung Monika Kaesler, Sebastian Möller, Christoph Salentin, Remigiusz Kowalczyk
Arbeitsgemeinschaft mit RS Architekci, Sosnowiec
Tragwerksentwurf und -planung Dach schlaich bergermann und partner - Knut Göppert mit Roman Kemmler
Statik PL-Projekt Planungsbüro GmbH
Haustechnik POLCON Ingenieure, Warszawa
Freiraumplanung Biuro Limba, Gliwice
Projektsteuerung Inwestprojekt/Promis S.A., Kattowice
Generalunternehmer Hochtief Polska
Bauherr Urzad Marszalkowski - Województwa Slaskiego  
Ränge 2 Ränge
Sitzplätze 54.800
VIP-Logen 19
Businessplätze 1.700
Plätze für Rollstuhlfahrer 104
Presseplätze 750
Länge des Stadions axial 332 m
Breite des Stadions axial 273 m
Höhe des Stadions 49 m

 

Fotografen:

Heiner Leiska

www.leiska.de

Eingebettet in den damals größten europäischen städtischen Kultur- und Erholungspark der Woiwodschaft Schlesien, entstand ab 1951 das vom Architekten Julian Brzuchowski geplante und vom Ingenieur Viktor Pade geleitete Projekt des "Schlesischen Nationalstadions" in Chorzow bei Kattowitz. Mit dem Freundschaftsspiel zwischen der Polnischen Mannschaft und dem Team der DDR am 22. Juli 1956 wurde das größte Stadion Polens eingeweiht. Offiziell erhielt das Stadion Slaski erst im Jahr 1993 vom Polnischen Fußballverband den Titel des Polnischen Nationalstadions. Bis zu 100.000 Zuschauer verfolgten die Spiele der Fußballnationalmannschaft und die Veranstaltungen der Speedway Weltmeisterschaften, die auf einer eigens hierfür 1972 eingerichteten Sandbahn stattfanden.

Mit der Auswahl der Staaten Polen und Ukraine als Austragungsstätten für die Fußball-Europameisterschaft 2012 fällt die Entscheidung zum Umbau des Slaski Stadions in eine moderne Spielstätte nach internationalem Standard. Die bestehenden Räumlichkeiten der östlichen Haupttribüne mit Konferenzsaal, Multifunktionsräumen für 500 Personen und einem Hotel mit 70 Betten bleiben bei der Umbaumaßnahme erhalten. Obwohl das Stadion Slaski lediglich als Reserve-Stadion für die Europameisterschaft 2012 vorgesehen war, entschied sich die Woiwodschaft Schlesien nach der Durchführung eines Wettbewerbsverfahrens für den umfangreichen Umbau des Stadions auf der Basis des Entwurfskonzepts des Büros gmp Aachen.