Deutschland, Aachen 

Unternehmenszentrale der Trianel GmbH

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Entwurf Volkwin Marg und Christian Hoffmann mit Marek Nowak
Projektleitung Wettbewerb
Marek Nowak mit Olaf Peters
Mitarbeiter Wettbewerb
Sebastian Möller, Christoph Salentin, Tobias Unterberg
Projektleitung Ausführung
Tobias Unterberg
Mitarbeiter Ausführung
Clemens Dost, Irina Stoyanova, Sarah Coenes, Christoph Salentin
Bauherr
Trianel GmbH

 

Fotografen:

Hans-Georg Esch

www.hgesch.de

Der viergeschossige Neubau befindet sich an einer Ausfallstraße, gleich neben dem Fußballstadion „Neuer Tivoli“. Auf die baukörperlich wie farblich uneinheitliche Nachbarschaft reagiert das Bürogebäude mit seiner ruhigen, trapezartigen Form; seine Mittelachse orientiert sich an der Mittelachse des Stadions. Gegenüber der langen Trapezseite liegt das sogenannte Wäldchen, in das sich durch die großzügig verglasten Fassaden Ausblicke ins Grüne ergeben. Mit einer Gegenbewegung zu dem Rücksprung des benachbarten Stadions erlangt das Gebäude ausreichend Aufmerksamkeit für die Adressbildung an der vorbeiführenden Straße.

Zu einem harmonisierenden Gesamtbild tragen auch die horizontal verlaufenden Sonnenschutzlamellen und Fassadenbänder aus weiß lackiertem Aluminium bei: Sie unterstützen die Grundform des Hauses, sorgen für einen ruhigen Baukörper und nicht zuletzt für einen hohen Wiedererkennungswert. Hinter dem Sonnenschutz liegen große Glasfassadenflächen, die den Blick nach außen gewähren und gleichzeitig ausreichend Tageslicht nach innen lassen. Innen setzen sich die weißen Fassadenbänder an der Galeriefassade fort, und auch alle Stahlbauteile im Inneren sind weiß lackiert. Einen Kontrast hierzu bilden dunkle Teppichböden in den Büros und dunkler Naturstein in den öffentlichen Bereichen.

Die Innenraumgestaltung des neuen Bürogebäudes unterstreicht die Netzwerkstruktur des Unternehmens: Während das Erdgeschoss mit Cafés, einem Auditorium und einer Bibliothek hauptsächlich öffentlich genutzt wird, bestehen die darüber liegenden Geschosse aus flexibel einteilbaren Büroflächen. Diese gliedern sich um ein zentrales Atrium, über das sich Blickbeziehungen – auch durch gläserne Bürowände – über mehrere Ebenen ergeben. Nicht nur visuell, auch praktisch entsteht durch die räumliche Zentrierung eine Verbindung der Mitarbeiter untereinander, denn mehrere

Treppen und Stege sorgen für kurze Wege zwischen den Abteilungen. Kommunikations- und Erholungsbereiche genauso wie „Think Tanks“, Konferenzbereiche und Teeküchen verteilen sich netzwerkartig durch das Gebäude und fördern die Kommunikation auf formeller und informeller Ebene. Ein 800 Quadratmeter großer „Trading Floor“ bildet das Herzstück des Gebäudes, hier wird rund um die Uhr mit Strom und Gas gehandelt.