Deutschland, Hamburg 

Unternehmenszentrale des Germanischen Lloyd

Unternehmenszentrale des Germanischen Lloyd Unternehmenszentrale des Germanischen Lloyd Unternehmenszentrale des Germanischen Lloyd Unternehmenszentrale des Germanischen Lloyd Unternehmenszentrale des Germanischen Lloyd Unternehmenszentrale des Germanischen Lloyd Unternehmenszentrale des Germanischen Lloyd      
get pdf
arrowBildübersichtarrow

Gutachten Masterplan 2005 - 1. Preis
Gutachten Hochbau 2005 - 1. Preis
Entwurf Volkwin Marg mit Monika van Vught und Marc Ziemons
Partner Nikolaus Goetze
Projektleitung Carsten Plog, Monika van Vught
Mitarbeiter Wettbewerb Christian Dahle, Christiane Fickers, Ben Joscha Grope, Janis Guida, Eduard Kaiser, Matthias Mumm
Mitarbeiter Ausführung Regine Glaser, Sven Grotheer, Flori Jackowski, Bernd Kottsieper, Katrin Löser, Kristina Milani, Katja Siebke, Hito Ueda, Martina Klostermann, Elena Melnikova, Kristina Gerdt
Bauherr St. Annen Platz GmbH & Co. KG c/o Quantum Immobilien AG
Bauleitung Bautime GmbH
Statik Windels, Timm, Morgen 
Haustechnik Jaeger, Mornhinweg + Partner / IBB Burrer & Deuring Ingenieurbüro GmbH - TGA
Grünplanung WES, Hamburg
Projektsteuerung Witte Projekt Management GmbH
BGF 47.000 m²
Bauzeit 2008-2009

 

Fotografen:

Heiner Leiska

www.leiska.de

In der historischen Hamburger Speicherstadt wurde, hervorgehend aus einem zweistufigen Wettbewerb, die neue Unternehmenszentrale der Schiffsklassifikations Gesellschaft des Germanischen Lloyd realisiert. Aus dem unmittelbaren Kontext der großflächigen und rötlichen Backsteinfassaden der Speicherstadt heraus setzte man auf eine ebenso eindeutige städtebauliche Figur: Ein Mäander aus massiv wirkenden Klinkerbauten mit einem gläsernen Turm als Endpunkt.

Den 120 m langen, monolithischen und siebengeschossigen Mäander-Baukörper prägt eine unregelmäßige Lochfassade im 1,35 m Raster. Ihre Geschlossenheit wird von so genannten "Stadtfenstern" - großflächig verglasten Einschnitten - aufgebrochen. Durch die transparente Erdgeschosszone scheint der monolithische Baukörper zu schweben, so dass das Gebäude Massivität und Leichtigkeit zugleich ausstrahlt.

Der filigrane "kristalline" Turm, vier Geschosse höher als der Mäander, bildet mit seiner gläsernen Doppelfassade den gestalterischen Gegenpol. Im Inneren des Gebäudes sorgen Durch- und Ausblicke auf die Promenade am Brooktorfleet, das Casino im Erdgeschoss mit Außenterrasse und die Offenheit des Atriums mit seinen ebenfalls gläsernen Innenfassaden für Aufenthaltsqualität.