Deutschland, Hamburg 

Zürich-Haus

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Wettbewerb 1988 – 1. Preis
Entwurf Volkwin Marg mit Nikolaus Goetze
Partner Klaus Staratzke
Mitarbeiter Marion Mews, Antje Lucks, Stefan Lohre, Thomas Haupt
Statik BGS Hannover
Haustechnik HL-Technik
Grünplanung Wehberg, Eppinger, Lange, Schmidtke
Bauherr Zürich Versicherungs-Gesellschaft
Bauzeit 1990–1993
BGF 26.400 m²

 

Fotografen:

Gerhard Aumer

Klaus Frahm

www.klaus-frahm.de

Die architektonische Tradition des frühen hamburgischen Kontorhauses wird in Zonierung und Materialien fortgeführt: Betonung der Vertikalstruktur durch starke Pfeiler, Horizontalgliederung durch Sockel, Mittelbau und Dachgeschoß, Klinkermauerwerk und Stahl.

Introvertierte Lichthöfe sind vermieden, alle Büros verfügen über Ausblick auf die Stadt. Verglaste und bepflanzte Wintergärten mit Glasliften, offenen Etagentreppen und Galeriefluren bilden die repräsentativen Eingangssituationen. Sie dienen in erster Linie dazu, die ausschließlich natürlich belüfteten Büroräume gegen den Straßenlärm zu schützen. Sie eignen sich zudem vorzüglich für Feste, Konzerte und große Versammlungen.

Städtebaulich bildet der Treppenturm ein Pendant zum Turm des Meßberghofes und markiert die wichtige Straßengabelung Ost- West- und Domstraße.