gmp baut vis à vis den Hamburger Elbbrücken

 

Im Elbbrückenquartier wird derzeit die Hafencity weiterentwickelt. Als Schlusspunkt des Gebietes am Baakenhafen war der Wettbewerb um ein Kongresshotel mit großem Tagungssaal ausgelobt worden, den die Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) im vergangenen Sommer für sich entscheiden konnten. Nach einer gründlichen Überarbeitungsphase wird das Kongresshotel in aktualisierter Form vorgestellt.

Wettbewerb 2018 - erster Preis
Entwurf Volkwin Marg und Nikolaus Goetze mit Volkmar Sievers
Projektleitung Kordula Nölle
Mitarbeiter Elena Alexeeva, Elena Cubillo, Monika Franz, Raimund Kinski, Tilman Levine, Hanbai Li, Matthias
Ludes, Wiebke Meyenburg, Theresa Nehls, Marco Rodriguez, Karsten Schillings, Aegidius Vockenhuber,
Michele Watenphul
Mitarbeiter Ausführung Victoria Ebert, Matthias Ludes, Wiebke Meyenburg, Theresa Nehls, Marco Rodriguez, Ulrich Rösler, Aleksandar Vukanovic, Michéle Watenphul, Wang Xinran
Zertifizierung Umweltzeichen HafenCity Urs Wedekind
BIM-Koordination Stefanie Borms
Bauherr ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG
BGF ca. 52.300 m² (40.933 m² oberirdisch und 12.348 m² unterirdisch)

Im Elbbrückenquartier wird derzeit die Hafencity weiterentwickelt. Als Schlusspunkt des Gebietes am Baakenhafen war der Wettbewerb um ein Kongresshotel mit großem Tagungssaal ausgelobt worden, den die Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) im vergangenen Sommer für sich entscheiden konnten. Nach einer gründlichen Überarbeitungsphase wird das Kongresshotel in aktualisierter Form vorgestellt.

Im Sommer 2018 hatte gmp den Wettbewerb um das Kongresshotel im neuen Hamburger Stadtquartier Elbbrücken für sich entschieden. Der Entwurf wurde seitdem überarbeitet und wird hier in aktualisierter Form vorgestellt: Das Grundstück befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Verkehrsensemble bestehend aus U- und S-Bahnhof „Elbbrücken“ mit verbindendem Skywalk, ebenfalls von gmp. Am westlichen Rand des Elbbrückenquartiers am Baakenhafen wird nun ein Kongresshotel mit Short- und Extended-Stay-Hotel, einem großem Kongressbereich, einer Skybar und Büros entstehen. Der Bau folgt als dreieckiger Block mit Innenhof der Form des Grundstückes, hat einen acht- und neunstöckigen Sockel und einen 19-geschossigen Hotelturm, der ebenfalls mit dreieckigem Grundriss konzipiert ist. Der auf der Nordseite gelegene Turm wird das Bauwerk von der Hamburger City aus sichtbar markieren.

Die zweifarbige Fassade in Rot und nuanciertem Weiß interpretiert den für Hamburg typischen Klinker und umhüllt den Bau als Lochfassade mit einseitig schräg ausgebildeten Leibungskanten. Die Fassade des Blockes ist geschossweise horizontal gegliedert, im Turm wechselt die Gestaltung zu einer zweigeschossigen vertikalen Gliederung, die der Aufwärtsbewegung des 63,50 Meter hohen Turmes dynamisch folgt.

Das Herz des Neubaus bildet der Kongresssaal im Erdgeschoss, der im Süden und Westen von der Kongresslobby gerahmt wird und bestuhlt Platz für bis zu 1100 Personen bietet. In unterschiedlicher Dichte gehängtes Holzstabwerk gliedert die Wände des Saals und gibt ihm eine warme Prägung. Video- und Tonregie befinden sich im ersten Obergeschoss, 14 Tagungsräume sind im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss um die Kongresslobby herum angeordnet. Ebenfalls im Erdgeschoss befinden sich die Lobby des Short-Stay-Hotels und die Aufzugslobby des Extended-Stay-Hotels. Erschlossen werden all diese Funktionen über eine zweigeschossige Arkade an der Baakenwerder Straße auf der Westseite des Kongresshotels. Von Osten her sind die Büros und ein Café erreichbar. Den krönenden Abschluss bildet eine Skybar mit vorgelagerter Dachterrasse im 18. Obergeschoss mit Blick auf die Hafencity. Der Baustart ist 2020 geplant.

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