Am 3. Januar 2020 feiert der gmp-Gründungspartner Geburtstag

 

Am heutigen Tag begeht Meinhard von Gerkan, Gründungspartner von gmp, seinen 85. Geburtstag. Angefangen mit dem Großprojekt des Flughafens Tegel Mitte der 1960er-Jahre hat von Gerkan die Architektur der Bundesrepublik maßgeblich geprägt. Heute ist gmp eines der größten deutschen Architekturbüros und agiert international mit über 500 Beschäftigten.

Vita von Meinhard von GerkanProf. Dr. h. c. mult. Dipl.-Ing. Architekt BDAMeinhard von Gerkan wurde 1935 in Riga, Lettland, geboren. Gemeinsam mit Volkwin Marg gründete er 1965 gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner. Schon am Beginn seiner Karriere stand mit dem Flughafen Berlin-Tegel ein bedeutendes Projekt, dem bis heute zahlrei- che weitere folgten, darunter der Hauptbahnhof Berlin, das Chinesische Nationalmuseum in Peking oder der Kulturpalast Dresden. 1974 wurde von Gerkan von der Technischen Universität (TU) Braunschweig auf den Lehrstuhl für Entwerfen berufen, wo er in knapp 30 Jahren über 1000 Studierende unterrichtete. 1988 war er Gastprofessor an der Nihon-Universität in Tokio und 1993 an der Universität Pretoria. 2005 erhielt er die Ehrendoktorwürde durch die Chung Yuan Christian University in Chung Li (Taiwan). Das East China Normal University College of Design in Shanghai verlieh von Gerkan 2007 eine Ehrenprofessur, 2014 ernannte ihn die Tongji Universität in Shanghai zum Advising Professor. Von Gerkan ist Mitbegründer der gmp-Stif- tung und der aac (Academy for Architectural Culture) zur Förderung junger Architekten. Er ist Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg und hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Fritz-Schumacher-Preis, den Großen Preis des Bundes Deutscher Archi- tekten, den Liang-Sicheng-Architekturpreis und das Bundesverdienstkreuz. 2015 ist seine zwei- bändige Biografie im Jovis Verlag erschienen. Aktuell arbeitet er an der Fortsetzung seiner Monografie-Reihe fertiggestellter Bauten.

Am heutigen Tag begeht Meinhard von Gerkan, Gründungspartner von gmp, seinen 85. Geburtstag. Ange- fangen mit dem Großprojekt des Flughafens Tegel Mitte der 1960er-Jahre hat von Gerkan die Architektur der Bundesrepublik maßgeblich geprägt. Heute ist gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner eines der größten deutschen Architekturbüros und agiert international mit über 500 Beschäftigten. Gleich drei wichtige Ereignisse fanden in Meinhard von Gerkans 85. Lebensjahr statt: Im April 2019 wurde sein Erstlingswerk, der Flughafen Tegel, unter Denkmalschutz gestellt. Im September 2019 erhielt von Gerkan in Peking die höchste Ehrung für Architekten in China, den Liang-Sicheng-Architekturpreis. Außerdem feierte gmp 2019 in China 20 Jahre Bautätigkeit, die von Gerkan nach seiner Emeritierung von der Universität Braun- schweig, beginnend mit der Deutschen Schule in Peking und der Messe Nanning, unermüdlich vorangetrieben hatte. In Deutschland ist sein Büro mit 280 Projekten in allen Bundesländern vertreten, besonders viele Bauten befinden sich in Hamburg und Berlin. International sind bis heute rund 200 gmp-Gebäude realisiert worden.Von Beginn an hat sich von Gerkan zu einem generalistischen Verständnis des Architektenberufs bekannt und sein Schaffen daran ausgerichtet. Architektur bearbeitet er in jedem Maßstab und in jeder Planungs- phase, von der Idee bis zur Realisierung. Diesem Ansatz liegt seine Auffassung zu Grunde, dass das Prinzip des Gestaltens trotz aller Variationen bei der Lösung spezieller Entwurfsaufgaben grundsätzlich das gleiche bleibt, in welchem Metier auch immer. Entsprechend umfassen die Bauaufgaben, denen er sich gewidmet hat, die gesamte Bandbreite der Architektur, vom Produktdesign bis zum Entwurf einer ganzen Stadt. Auch das Schreiben und die öffentliche Debatte über Architektur gehören nach von Gerkans Selbstverständnis zum Beruf des Architekten.„Angemessene und akzeptable Antworten auf und Lösungen für die Probleme der Umweltgestaltung zu finden, setzt voraus, zum Dialog bereit zu sein und seinen eigenen Standpunkt auch auf veränderte Bedingungen ein- zustellen. Die Entscheidung, was und wie gebaut wird, trifft die Gesellschaft mit ihren komplizierten politischen und wirtschaftlichen Mechanismen. Wir Architekten haben nicht nur die Verpflichtung, wir haben die Verant- wortung, uns diesem Dialog zu stellen und mit innerer Überzeugung am Gespräch teilzunehmen.”

Ein Interim für die Oper Frankfurt >
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